Naturheilkunde
Viele Menschen interessieren sich für Methoden und Verfahren der Naturheilkunde, weil sie besonders schonend und fast ohne Nebenwirkungen anwendbar sind. Schulmedizin und alternative Heilverfahren können einander ergänzen. Vor allem um das körperliche Wohlbefinden zu erhöhen, Krankheiten vorzubeugen oder chronische Schmerzen zu lindern, werden naturheilkundliche Methoden eingesetzt.
Heutzutage werden viele Medikamente auf synthetischer Basis hergestellt und haben mitunter negative Auswirkungen auf Körper und Psyche. Die Naturmedizin setzt dagegen auf die heilsame Wirkung von Pflanzen. Deshalb ist auch die Phytotherapie, bei der Patienten bestimmte Pflanzenwirkstoffe verabreicht werden, ein wichtiges Heilverfahren im Rahmen der Naturheilkunde. Die Pflanzenwirkstoffe können zur inneren Anwendung beispielsweise als Tropfen eingenommen werden, aber auch die äußere Anwendung ist möglich in Form von Einreibungen oder Umschlägen.
Die meisten naturheilkundlichen Maßnahmen zielen darauf ab, die menschlichen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Dies ist auch bei der Homöopathie der Fall. Kranke erhalten hoch verdünnte Mittel, deren Besonderheit darin besteht, dass sie ähnliche Symptome der Erkrankung bei Gesunden hervorrufen. Wichtig ist bei der Homöopathie der Gehalt der jeweiligen Substanz, der durch Potenzierung und Verschüttelung in Wasser oder Alkohol erzielt wird.
Weitere sehr bekannte alternativmedizinische Verfahren sind die Traditionelle Chinesische Medizin oder die Akupunktur. Nicht nur die Behandlung des Körpers steht im Fokus der Naturheilkunde, sondern auch der seelische und geistige Zustand des Patienten. Die meisten Methoden haben also einen ganzheitlichen Ansatz.