Schuhe
Schon 12.000 Jahre vor Christus trugen Menschen Schuhe. Seinerzeit sorgten Leder und Fell für Schutz und Wärme. Sandalen in ihrer Urform gab es bereits 3000 Jahre vor Christus, aber erst ab dem 13. Jahrhundert wurden Damenschuhe und Herrenschuhe in adligen Kreisen auch als modische Accessoires verstanden, und wenig später entstand bereits eine breite Palette unterschiedlichster Formen. Samt, Seide und Leder waren die bevorzugten Materialien. In Italien und Frankreich wurde schon damals ein hoher Plateauschuh getragen, der die späteren Entwicklungen von High Heels und Pumps vorweg zu nehmen schien.
Heutzutage gibt es keinen Anlass, zu dem nicht auch ein passender Schuh gehört. Die Vielfalt an Materialien, Farben und Formen ist unüberschaubar, und die Anforderungen an Verarbeitung und Bequemlichkeit sind groß. Mode und jahreszeitliche Bedingungen stellen dabei einen Aspekt dar; Gesundheit und Zweckmäßigkeit einen anderen. So müssen Tennisschuhe natürlich anderen Belastungen standhalten als Tanzschuhe, Stiefel, Sportschuhe oder bequeme Lederschuhe, mit denen man den ganzen Tag auf den Beinen ist. Kinderschuhe müssen besonderen Belastungen standhalten und dem kindlichen Fuß zugleich Stütze und Freiraum bieten. Orthopädische Schuhe oder Einlagen, die auch im Bereich der Sportschuhe, zum Beispiel bei Runningschuhen, eine große Bedeutung erlangt haben, gleichen Fußfehlstellungen aus.
Gesunde Schuhe, in dem der Fuß Platz hat und aufgrund von modernen Dämpfungseigenschaften rundum geschützt ist, fördern nicht nur das Wohlbefinden, sondern verhindern vielfältige Beschwerden oder lindern diese.