Hervorragende Schalldämmung, eine natürliche Optik, Robustheit und eine behagliche Ausstrahlung zeichnen den Korkfußboden aus. Je nach Qualität und Beschaffenheit der Böden kann Kork sowohl im Kinder- und Wohnzimmer als auch in stark beanspruchten Räumen wie Küche oder Flur verlegt werden.

Mit den Verlege-Arbeiten werden oft Fachfirmen beauftragt, versierte Heimwerker können Korkplatten aber auch selbst verlegen. Bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen wird, werden die Pakete geöffnet und einige Tage in dem Zimmer gelagert, das den Korkboden erhalten soll. Der Fußboden darf keine Beschädigungen aufweisen, er muss sauber, plan und fettfrei sein.

Korkplatten sind auf Stoß und versetzt zu verlegen und werden mit lösemittelfreiem Fußboden-Korkkleber fixiert. Nachdem der Kork verlegt wurde, ist das Zimmer nach Möglichkeit für sechsunddreißig Stunden nicht zu betreten. Hat sich der Heimwerker für einen unbehandelten Belag entschieden, muss er ihn entsprechend veredeln, damit der Boden ansehnlich und widerstandsfähig bleibt. Dazu wird Hartwachsöl mit einem breiten Spachtel gleichmäßig und mit dünnem Anstrich aufgetragen. Nachdem der Erstanstrich einen Tag lang getrocknet ist, kann mit einer Rolle die zweite dünne Schicht aufgetragen werden. Auch hier ist eine eintägige Trocknungszeit einzuplanen, der Raum sollte gut belüftet sein.

Alternativ ist es möglich, die verlegten Platten zu ölen und zu wachsen. Das Öl dient dabei der Imprägnierung, während das Wachs die Belastbarkeit der Oberfläche erhöht. Nach dem Auftragen von Wachs und entsprechender Trocknungszeit empfiehlt es sich, den Boden zu polieren.