Holzclogs kommen nicht, wie oft angenommen, aus Schweden, sondern sind in England entstanden. Sie wurden dort als Spezialarbeitsschuhe gefertigt und waren Anfangs vor allem bei ärmeren Menschen beliebt. Dazu kam es vor allem deshalb, weil die Schuhe sehr robust und durch ihre einfache Fertigungsweise sehr preiswert
waren.

Klassische Clogs bestehen aus einer Holzsohle und einem ledernen Vorderteil, der auf der Sohle aufgenagelt wird.
Da Holzclogs sehr schwer und manchmal auch unbequem waren wurden sie von einigen Schuhherstellern weiterentwickelt und meist aus Kunststoff in einem Stück gefertigt. Um den Tragekomfort zu erhöhen wurden sie zusätzlich mit einem Fußbett ausgestattet. Diese Form der Clogs hat sich in der Modewelt jedoch nie richtig durchsetzen können, und wird deshalb vor allem als Gartenschuh und von Krankenhaus- oder Küchenpersonal getragen.
Die klassischen Clogs waren in Deutschland besonders in den 70er und 80er Jahren
Trend, besonders in der Hippymode, die gerade wieder ihr Revival feiert. Außerdem bieten verschiedene Firmen derzeit in bunten Farben Kunststoff-Clogs an, die mit verschiedenen kleinen Accessoires individuell gestaltet werden können. Durch Löcher im oberen Bereich des Fußes sind die Schuhe auch bei wärmeren Temperaturen sehr angenehm zu tragen.

Auf Grund der vielfältigen Farbauswahl und des bequemen Tragekomforts sind diese sehr gefragt. Vor allem Kids tragen die neuen Clogs sehr gerne und gestalten diese individuell. Kinderclogs finden Sie in vielen Farben und Designs. Klassische Holzclogs hingegen sieht man hierzulande immer seltener. Diese werden jedoch vor allem in Schweden immer noch gerne getragen.