Die geschichtliche Entwicklung des Spielzeugs geht weit in die Vergangenheit zurück: Ob man es glaubt oder nicht, die ältesten Spielzeuge datiert man zurück bis in die jüngere Steinzeit. In Gräbern, wo am Kinderskelette fand,  wurden Grab-Beigaben wie Pfeifen, Rasseln, Klappern und Puppen – man deutete die Funde aufgrund ihrer Form als Puppen – gefunden.

Selbst im alten Ägypten gab es bereits hölzerne Tiere mit beweglichen Gliedmaßen, so dass man schon hier von dem Beginn der Erfolgsgeschichte vom Holzspielzeug sprechen kann. Im alten Rom gab es sogar Puppenmöbel aus verschiedenen Materialien wie Holz, Ton und Terrakotta. Die künstlerische Ausführung der Spielzeuge lässt manchmal keine genaue Zuordnung zu, ob es sich eher um Gebrauchsspielzeug oder Schmuck handelte.

Im Laufe der weiteren Jahrhunderte haben sich die Herstellung soweit verändert, dass man sogar Metall wie Messing, Gold, Silber und andere harte Materialien verwendete. Ausschlaggebend war auch der gesellschaftliche Stand der jeweiligen Kinder. Reiche hatten natürlich die besseren Materialien während ärmere mit Stroh, Bast und anderen billigeren Materialien auskommen mussten.

Mittlerweile wird der größte Teil der Spielsachen leider industriell hergestellt, meist in China, dem Land das sich als Produzent zur Nummer 1 der Spielzeug-Hersteller gewandelt hat. In Deutschland liegt der Trend immer mehr beim Holzspielzeug. Die ethischen Formen und die lange Haltbarkeit, sowie die Sicherheit spielen bei den Eltern eine immer größere Rolle.