Ein nicht unbeträchtlicher Teil des Bootes befindet sich unter Wasser und ist damit ständig besonderen Belastungen ausgesetzt. Beispielsweise setzen sich im Wasser lebende Organismen am Unterwasserschiff fest und besiedeln es. Deshalb muss ein Boot entsprechend behandelt werden. Infrage kommt ein Antifouling-Anstrich, der den Bewuchs reduziert.

Alte Anstriche müssen regelmäßig entfernt werden. Sie werden abgekratzt oder abgeschliffen mit Hilfe eines Winkelschleifers. Dazu sollte unter dem Boot eine Plane ausgelegt werden, um die Farbreste aufzufangen, auch spezielle Staubsauger eignen sich gut dafür. Der Staub ist sehr giftig, Bootsbesitzer, die in Eigenregie die Arbeiten übernehmen, müssen sich schützen und sollten am besten ein Atemschutzgerät tragen. Damit der neue Anstrich haften kann, muss die Oberfläche sauber und glatt sein. Mitunter ist es erforderlich, das alte Antifouling komplett zu entfernen, weil es nicht über dieselben Materialkomponenten wie Dichte und Haftkraft neuerer Produkte verfügt.

Beim Stahlschiff kann Sandstrahlen hilfreich sein, während diese Maßnahme beim GFK-Boot nicht sinnvoll ist. Natürlich kann man auch einen Abbeizer verwenden. Doch auch diese Mittel sind gesundheitsschädlich und greifen nicht selten das Gelcoat des Bootes an. Innovative Produkte stellen Safe-Stripper dar, die anstelle herkömmlicher Abbeizer verwendet werden können und sogar biologisch abbaubar sind. Ist der alte Anstrich erfolgreich beseitigt, kann man die neue Unterwasserfarbe auftragen. Gut und schnell gelingt dies mit einer Farbrolle.

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Eingetragen am: Dienstag, 07. April 2009 | Kategorie: Boote.