Wenn es draußen wärmer wird und die Tage länger werden, kommt die große Müdigkeit. Die Natur erwacht zum Leben und der Mensch hat mit besonderen Problemen zu kämpfen wie Wetterfühligkeit, Kreislaufbeschwerden, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen und mangelnder Leistungsfähigkeit. Für diese Symptomatik wurde der Begriff Frühjahrsmüdigkeit geprägt. Alljährlich in den Frühlingsmonaten sind viele Menschen davon betroffen. Doch wir können aktiv etwas dagegen tun.
Um den Körper bei der Umstellung des Hormonhaushalts zu helfen und den Kreislauf anzuregen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wichtig ist, sich nicht zu Hause zu verkriechen, sondern ins Freie zu gehen, frische Luft und Tageslicht zu tanken und sich ausreichend zu bewegen. Auch die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle, um die Symptome der Frühjahrsmüdigkeit in den Griff zu bekommen. Auf fett- und kalorienreiche Mahlzeiten ist besser zu verzichten, stattdessen sollten möglichst viel Obst und Gemüse konsumiert werden. Große Mahlzeiten belasten den Körper, deshalb ist es ratsam, pro Tag mehrere kleinere Mahlzeiten einzunehmen.
Es ist nicht notwendig, gegen die Beschwerden Medikamente zu schlucken. Schon mit ein paar Verhaltensänderungen kann man der Frühjahrsmüdigkeit den Kampf ansagen. Neben gesunder Ernährung, ausreichend Schlaf und viel Bewegung an frischer Luft hat sich auch regelmäßiges Wechselduschen am Morgen gut bewährt. Das bringt den Kreislauf in Gang und härtet zusätzlich ab.
Eingetragen am: Sonntag, 17. Januar 2010 | Kategorie: Medizin.