Das Heizen mit Holz bringt viele Vorteile. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie Erdöl oder Erdgas ist es unbegrenzt verfügbar, weil alljährlich neues Nutzholz nachwächst. Holz verbrennt CO2-neutral, was bedeutet, dass nur diejenige Menge an Kohlendioxid bei der Verbrennung freigesetzt wird, die vom Baum während seiner Wachstumsphase aufgenommen wurde. Brennholz ist darüber hinaus preisgünstig zu bekommen. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sich viele wieder auf die Vorzüge dieses Brennmaterials besinnen und zu Hause Holzheizungen installieren.
Eine besonders effiziente Holzheizung stellt der moderne Holzvergaser dar. Er benötigt als Brennstoff Stück- oder Scheitholz, ist sehr wirtschaftlich im Betrieb und umweltfreundlich. Denn das Holz verbrennt in Holzvergaserkesseln ausgesprochen schadstoffarm. Die saubere und effiziente Verbrennung wird erreicht, indem bei der Holzvergasertechnik die verschiedenen Phasen des Verbrennungsprozesses räumlich und zeitlich voneinander getrennt sind. Während der ersten Phase erfolgen die Trocknung des Holzes und die Vergasung sowie Vorverbrennung leicht entzündlicher Bestandteile des Brennmaterials. In einem gesonderten Bereich des Kessels erfolgt die Hauptverbrennung der schwer entzündlichen Holzbestandteile. Bei der Nachverbrennung wird das Holzgas fast vollständig verbrannt. Insgesamt fallen nur geringe Aschemengen an.
Anders als eine herkömmliche Gas- oder Ölheizung arbeitet der Holzvergaserkessel nicht vollautomatisch, das heißt, der Brennraum muss im Laufe des Tages mehrmals mit Holz befüllt werden. Die meisten Anlagen werden aber inzwischen mit ausreichend großen Pufferspeichern versehen. Das macht ein ständiges Nachfeuern unnötig, denn die zu viel erzeugte Wärmeenergie wird gespeichert und bei Bedarf dem Heizkreislauf zugeführt.
Eingetragen am: Montag, 30. März 2009 | Kategorie: Kamin & Öfen.