Mit Wandlasur und kreativen Lasurtechniken können vielfältige und schöne Farbeffekte auf Wandflächen erzielt werden. Die Lasur wird einfach mit einer Bürste oder einem Schwamm auf den vorbereiteten Untergrund gebracht und nach den individuellen Vorstellungen verteilt.
Das Resultat sind stimmungsvolle, dreidimensional wirkende Wände, die jedem Raum das gewisse Etwas verleihen. Die so dekorierten Wände sind nicht nur ausdrucksstark, sondern besitzen noch einen weiteren Vorteil: Bei lasierten Flächen verlängert sich auch der Renovierungsintervall. Das erspart viel Arbeit und schont darüber hinaus natürlich den Geldbeutel.
Gesundheitsbewusste sollten sich für Naturwandlasuren auf der Basis von Bienen- und Pflanzenwachsen sowie -Ölen entscheiden. Für die Farbgebung sind die Farbpigmente verantwortlich. Naturfarben-Hersteller produzieren unter anderem Pigmente aus Pflanzen, Mineralien und Erden. Binder und Pigmente werden nach den Herstellerhinweisen einfach mit Wasser angerührt und können anschließend auf die feste, staub- und fettfreie, nach Möglichkeit weiße Wand aufgetragen werden. Eine intensive Farbsättigung erreicht man, indem mehrere Schichten aufgebracht werden. Der eigenen Kreativität sind bei dieser Form der Wandgestaltung keinerlei Grenzen gesetzt.
Verschiedene Techniken zum Lasieren von Wänden sind möglich wie die Wickel- und die Wischtechnik. Auch mit dem Auftupfen der Lasur lassen sich interessante Akzente setzen. Glitzerpigmente verleihen Oberflächen noch zusätzlichen Glamour. Wer Näheres über die einzelnen Lasurtechniken erfahren möchte, findet im Internet zahlreiche Anregungen. Auch Fachliteratur ist zu diesem Thema erhältlich und es werden inzwischen sogar entsprechende Kurse und Seminare angeboten.
Eingetragen am: Freitag, 27. März 2009 | Kategorie: Raumgestaltung.