Die Sonne hat viele positive Eigenschaften, das ist bekannt. Ohne sie wäre ein Leben auf der Erde nicht vorstellbar. Allerdings sollte sich niemand ungeschützt über längere Zeit hinweg der Sonneneinstrahlung aussetzen. Und auch innerhalb von Räumlichkeiten ist ein Übermaß an Sonne- und Hitzeeinwirkung zu vermeiden, damit ein angenehmes Raumklima gewährleistet wird.
Um unerfreuliche Begleiterscheinungen wie Wärmestau in der Wohnung, Ausbleichen von Möbeln und Teppichen oder starke Blendung gar nicht erst entstehen zu lassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dabei können Wohn- und Bürokomplexe sowohl mit außen liegendem als auch innerem Sonnenschutz versehen werden. Bereits mit wenig Aufwand und kostengünstig können Fensterläden, Markisen oder Sonnensegel außerhalb des Hauses angebracht werden und sorgen so für maximalen Sonnenschutz.
Auch eine entsprechende Begrünung als natürlicher Sonnenschutz mit geeigneten Bäumen oder Sträuchern verhindert eine zu hohe Sonneneinstrahlung. Vor allem Laubgehölze sind dafür gut geeignet, da die Blätter im Winter abfallen und die Räume dadurch nicht zu sehr verdunkelt werden.
Viele Architekten setzen beim baulichen Sonnenschutz auf Balkone, die während der Sommermonate die dahinter liegenden Zimmer vor der hoch stehenden Sonne schützen und gleichzeitig als zusätzliche Räume im Freien genutzt werden können. Bei der Installierung von innen liegendem Sonnenschutz sollte darauf geachtet werden, dass einerseits der Blick nach außen nicht behindert wird und andererseits ein Zuviel an Sonneinstrahlung vermieden wird. Dies kann beispielsweise durch so genannte transparente Folienrollos geschehen, die das Sonnenlicht zu einem hohen Prozentsatz reflektieren und nicht ins Hausinnere gelangen lassen. Des Weiteren werden zum Zweck des Sonnenschutzes vielfach Jalousien eingesetzt, aber auch Textil-Rollos und Plissees. Hierbei handelt es sich um Faltstores aus textilem Material, die im oberen Bereich des Fensters gefaltet werden.
Eingetragen am: Mittwoch, 13. Juni 2007 | Kategorie: Hausbau.