Im zeitigen Frühling, wenn das Teichwasser konstant die 12°C-Marke überschritten hat, erwacht der Gartenteich nach dem langen Winter wieder zum Leben. Haben Fische im Gewässer überwintert, können Gartenbesitzer nun beobachten, wie die Tiere immer öfter an die Oberfläche kommen und Futter aufnehmen. Auch die Pflanzen präsentieren häufig schon neues Grün. Der Zeitpunkt ist ideal, um sich der Pflege und Reinigung von Wasser und Wasserpflanzen zu widmen.
Laub, Mulm und abgestorbene Pflanzenteile werden mit Hilfe eines Keschers aus dem Teich entfernt, im Wasser liegende Steine von Algen befreit. Schlamm am Grund des Gartenteichs kann auch mit einem Schlammsauger beseitigt werden. Ein kompletter Wasserwechsel sollte allerdings nur in Ausnahmefällen vorgenommen werden, da ansonsten das empfindliche Gleichgewicht des Teichs gestört wird. Auf jeden Fall müssen die Wasserpflanzen gesäubert und zurechtgestutzt werden. Haben sie sich zu stark entwickelt, empfiehlt sich eine Teilung der Pflanzen. Mit ökologisch verträglichem Dünger werden die Teichpflanzen behandelt, bevor sie wieder in das Wasser gesetzt werden.
Im Frühling können auch schwimmende Pflanzen, zum Beispiel Anacharis und Wasserhyazinthen, in das Minibiotop gebracht werden. Sie sind in der Lage, den Algenwuchs im Teich auf vertretbarem Niveau zu halten. Teichbakterien bauen im Wasser enthaltene Schadstoffe, Schlamm und Mulm ab. Im Fachhandel sind spezielle Trockenpräparate sowie Bakterienlösungen erhältlich. Mit fortschreitendem Frühjahr kann auch wieder die Teichtechnik in Form von Teichpumpen und Teichfiltern zum Einsatz kommen.
Eingetragen am: Freitag, 27. März 2009 | Kategorie: Teich.