Gartenhausbausätze werden in den unterschiedlichsten Bauarten hergestellt. Die klassische Bauart für Gartenhäuser ist die Blockbohlenbauweise. Hier werden Blockbohlen in einzelnen Lagen zu selbsttragenden Wänden aufgeschichtet. Im Bereich der Eckverbindungen werden die Blockbohlen überblattet und ergeben so einen festen Verbund. Fußboden und Dach dieser Gartenhäuser bestehen meist aus Fichtenhobeldielen mit Nut und Feder. Um zu gewährleisten, dass die einzelnen Blockbohlen auch auf Dauer dicht aufeinander liegen bleiben, gibt es herstellerbezogen unterschiedliche Systeme der Fixierung. Hierbei kann es sich sowohl um durchgehende Gewindestangen, als beispielsweise um Holzleisten handeln, die die einzelnen Blockbohlen zusammenhalten. Die Blockbohlenbauweise ist vor allem für Gartenhäusern beliebt, bei denen es auf besonders massive Bauweise ankommt. Gartenhäuser in Blockbohlenbauweise sind oft auch für die Eindeckung mit Tondachziegel geeignet.

Die gebräuchlichste Alternative zu Blockbohlenbauweise ist die Elementbauweise. Hierbei wird das Gartenhaus aus werkseitig vorgefertigten Wandelementen zusammengebaut. Diese Bauweise kommt vor allem bei Gerätehäusern und Gartenhäusern mit einer Wohnfläche von bis zu 16 m² zum Tragen. Hersteller von Gartenhäusern dieser Bauart sind beispielsweise Karibu, Jorkisch und Weka.Viele Gartenhäusern in Elementbauweise sind auch werkseitig mit farbbehandelten Oberflächen lieferbar. Dabei ist die Innenseite der Gartenhaus-Wände meist nur farblich grundiert. Der Außenseiter ist zumeist in drei oder vier verschiedenen, werkseitig vorgegebenen Farbtönen lieferbar. Bauart bedingte Leisten auf der Außenseite des Gartenhauses sind meist in hellen Tönen farblich abgesetzt. Dies sind zumeist Fensterrahmen und Türrahmen, sowie die Randleisten der einzelnen Gartenhaus-Wandelemente.