Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, sind während der Pollensaison teils stark in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Ständige Niesattacken, brennende und tränende Augen, fließender Schnupfen und häufig auch Schlaf- und Konzentrationsstörungen sind allergische Reaktionen auf bestimmte Blütenpollen von Bäumen, Gräsern, Sträuchern oder Getreide. Zusätzlich zur ärztlichen Behandlung können Betroffene selbst aktiv etwas gegen die Pollenallergie unternehmen.
Wichtig ist die Vermeidung von Kontakten zu den Allergie auslösenden Pflanzen. Während des Pollenflugs sollten sich Allergiker nach Möglichkeit nur wenig im Freien aufhalten und auf anstrengende Aktivitäten draußen verzichten. Die Medien informieren regelmäßig über aktuelle Pollenflug-Situationen, so dass Betroffene wissen, wann sie gefahrlos geschlossene Räume verlassen können. Die Urlaubszeit sollte in die Pollenflugsaison verlegt werden. Zu den allergenarmen Regionen gehören Gebirge, Meer und Inseln.
In ländlichen Regionen ist das Lüften der Wohnung am frühen Morgen zu vermeiden, die Fenster sollten erst in den Abendstunden geöffnet werden. Stadtbewohner lüften im Gegensatz dazu morgens und halten abends die Fenster verschlossen. Wer täglich mit dem Auto fahren muss, kann sich einen Pollenfilter einbauen lassen, sollte aber zumindest die Lüftung ausschalten und die Autofenster schließen. Regelmäßiges Staubsaugen entfernt die Pollen aus der Wohnung. Während der Pollensaison muss der Staubsaugerfilter so häufig wie möglich, wenigstens vierzehntägig, ausgetauscht werden. Um Allergene aus dem Schlafzimmer fern zu halten, empfiehlt es sich, Kleidung, die draußen getragen wird, nicht mit ins Zimmer zu nehmen. Ebenfalls empfehlen Experten vor dem Schlafengehen die Haare zu waschen.
Eingetragen am: Freitag, 20. März 2009 | Kategorie: Allergien.