Wer seinen Hund als vollwertiges Familienmitglied betrachtet, auf dessen Gesellschaft er auch im Urlaub keinesfalls verzichten möchte, sollte vor dem Urlaub mit Hund die nötigen Vorkehrungen treffen. Insbesondere bei Flugreisen gibt es einige Hindernisse zu überwinden, die nicht nur Organisationstalent erfordern, sondern auch einige Zeit in Anspruch nehmen. Bevor Sie sich allerdings mit den Vorbereitungen beschäftigen, fragen Sie sich bitte, ob Ihr Hund bezüglich seiner Gesundheit, seines Charakters und seines Alters den Anforderungen einer Flugreise gewachsen ist oder vielleicht doch in einer Hundepension besser aufgehoben wäre. Auch das Reiseziel muss vom Klima her passen.

Falls Sie sich für den Flug entscheiden, empfiehlt es sich, frühzeitig mit der Airline Kontakt aufzunehmen, mit der man reisen möchte. Einige Fluggesellschaften erlauben Hunde bis 5 kg Gewicht als Handgepäck (ohne Aufpreis) in der Kabine. Das Tier muss den ganzen Flug über in seiner Transportbox verbringen, welche die Maximalmaße 45 x 23 x 29cm für Handgepäck nicht überschreiten darf. Für Luftzufuhr von zwei Seiten, ausreichende, wasserabsorbierende Polsterung, um Verletzungen zu vermeiden und die Notdurft aufzufangen, und Nahrung und Wasser, bei längeren Strecken, muss gesorgt sein. Hier ist es ratsam, das Wasser im Napf einzufrieren, damit es erst auch dem Flug auftaut und nicht vorher beim Transport verschüttet wird.

Reist der Hund im Frachtraum, sollte nicht vergessen werden, sich nach den Preisen zu erkundigen, weil einige Airlines für Hunde Übergepäcktarife berechnen. Bei besonders unruhigen Hunden ist es ratsam, dem Tier bereits einige Wochen vor der Reise die Transportkiste zu kaufen, damit er sich langsam an die Transportbox gewöhnen kann. Einige Tierärzte empfehlen auch, die Transportbox mit entsprechenden Pheromonen einzusprühen, damit der Hund ihn nicht als Fremdkörper empfindet. Abzuraten ist in jedem Fall von Beruhigungsmitteln für das Tier, da diese häufig gesundheitliche Probleme für den Hund bedeuten und in einigen Fällen auch als Todesursache beim Flugzeugtransport gelten.

Auch die Impfungen sind wichtig, wenn man ein Tier in andere Länder einführt. Der Tierarzt kann auch einen internationalen Impfpass ausstellen, den die allermeisten Länder verlangen. Auskünfte zu gesetzlichen Impfungen, Quarantänepflichten und Gesundheitszertifikaten erteilen die Botschaften der einzelnen Ländern oder Kreisveterinärämter, damit der Urlaub mit Hund nicht an der Grenze endet.

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Eingetragen am: Donnerstag, 12. April 2007 | Kategorie: Reisen.