Um Trinkwasser zu sparen, nutzen Haus- und Gartenbesitzer zunehmend Regenwasser als Brauchwasser. Durch geeignete Regenwassernutzungsanlagen kann das Wasser vielfältig verwendet werden. Regenwasser ist kostenlos verfügbar und vor allem für die Gartenbewässerung unverzichtbar. Denn das weiche, kalkfreie Wasser tut den Pflanzen gut.
Das Prinzip der Regenwassernutzung ist sehr simpel: Von den Dachflächen der Wohngebäude, Werkzeugschuppen oder Gartenhäusern fließt das Wasser über Rinnen und Fallrohre in den Sammelbehälter. Als Sammelbehälter kommen einfache Regentonnen infrage, aber auch frei stehende Wassertanks oder in die Erde eingelassene Tanks und Zisternen. Werden Regenwassertanks verwendet, empfiehlt sich der Einsatz von Pumpen. Die Pumpen befördern das Wasser direkt zu den Entnahmestellen im Garten, wodurch das Begießen wesentlich vereinfacht wird.
Lästiges Gießkannentragen durch den ganzen Garten gehört somit der Vergangenheit an. Die Gartenpumpen erzeugen genügend Druck für den Wasserschlauch oder die Beregnungsanlage. Erhältlich sind zum Beispiel tragbare Pumpen, die ohne besonderen Aufwand angeschlossen werden können. Die Geräte sind oft mit einem entsprechenden Vorfilter versehen, so dass die Pumpen nicht so schnell verschmutzen und dadurch über eine höhere Nutzungsdauer verfügen. Hochwertige Pumptechnik ist inzwischen schon mit Fernbedienung und Zeitschaltfunktion erhältlich. Die Gartenbewässerung erfolgt auf diese Weise völlig automatisch und für Gartenbesitzer besonders komfortabel. Die Nutzung von Regenwasser ist aus verschiedenen Gründen sinnvoll, vor allem aber aus Kostengründen und um die Umwelt und Ressourcen zu schonen.
Eingetragen am: Dienstag, 17. März 2009 | Kategorie: Garten.