Beim Kompostiervorgang werden organische Materialien, vor allem Gartenabfälle wie Busch-, Rasen- und Strauchschnitt sowie Gemüse- und Obstabfälle, kontrolliert zersetzt. Wertvolle Dienste leisten dabei Mikroorganismen, Würmer und Asseln. Der Kompost reift auf eigens angelegten Komposthaufen oder in Kompostern, die im Gartenfachhandel gekauft werden können. Als späterer Dünger vor allem für Blumen erfreut der Kompost sich bei Gartenliebhabern großer Wertschätzung.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Kompostierung. Weit verbreitet in den Gärten ist nach wie vor der Komposthaufen. Der Biokompost reift an einem passenden Standort im Garten unter natürlichen Bedingungen. Konkurrenz bekommt der klassische Komposthaufen aber zunehmend durch moderne Schnell- oder Thermo-Komposter. Die Komposter funktionieren weitgehend geruchsneutral und können daher nicht nur im Garten, sondern beispielsweise auch auf dem Grundstück, unter anderem auf dem Hinterhof, aufgestellt werden. Durch eine gute Belüftung und optimale klimatische Bedingungen verrottet der Kompost im Schnellkomposter relativ schnell und kann bereits nach wenigen Monaten entnommen und auf den Boden gebracht werden.

Thermokomposter sind zusätzlich mit einer speziellen Wärmeisolierung versehen. Eine recht hohe Temperatur wird im Innern des Behälters bewahrt, wodurch sich der Verrottungsprozess noch beschleunigen lässt. Zusätzlich kann der Feuchtigkeitshaushalt gut kontrolliert werden. Anbieter von Thermokompostern versprechen besonders schnelle und effektive Ergebnisse. Für welche Form der Kompostierung sich der Einzelne entscheidet, hängt von den persönlichen Vorlieben, dem Platzangebot und vom Budget ab.