Auch Tiere leiden gelegentlich unter größeren und kleineren Beschwerden, wenn der Mineralstoff-Haushalt nicht mehr stimmt, oder die körpereigenen Abwehrkräfte besonders beansprucht werden. Ähnlich wie beim Menschen kann eine Behandlung mit Schüssler-Salzen hier Abhilfe schaffen. Die Behandlung gestaltet sich für das Tier in diesem Fall meist sehr angenehm, da Schüssler Salze frei von Nebenwirkungen sind und aufgrund der Laktose-Basis der Tabletten auch für Tiere ziemlich angenehm schmecken.
Nimmt das Tier die Tablette trotzdem nicht direkt an, so gibt es verschiedene Möglichkeiten die notwendigen Wirkstoffe zu verabreichen. Schüssler Salze können dazu in wenig Wasser aufgelöst werden, so dass eine breiige Masse entsteht. Diese lässt sich dann problemlos unter das Futter mischen und so dem Tier zuführen. Der Wirkstoff kann aber auch mit viel Wasser zu einer Flüssigkeit aufgelöst werden. Diese Flüssigkeit füllt man in eine, natürlich nadellose, Spritze und spritzt sie direkt ins Maul des Tieres. Der Schluck-Reflex sorgt dann dafür, dass das Tier den Wirkstoff einnimmt.
Die passende Dosierung der Schüssler Salze für Tiere hängt besonders von der Größe des behandelten Tieres ab. Kleineren Hunden und Katzen sollte etwa eine halbe Tablette verabreicht werden. Größere Hunde können pro Anwendung eine ganze Tablette bekommen. Großtiere, wie zum Beispiel Pferde, bekommen je nach Gewicht mehrere Tabletten pro Anwendung. Hier kann gegebenenfalls eine niedrigere Potenz der Wirkstoffe in den Tabletten ratsam sein. Um die jeweils passende Potenz und den richtigen Wirkstoff für das eigene Tier zu bestimmen empfiehlt es sich, wie auch bei der Anwendung beim Menschen, einen Heilpraktiker um Rat zu fragen.
Eingetragen am: Mittwoch, 11. März 2009 | Kategorie: Naturheilkunde.