Die Damenmode hat sich nicht nur in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten immer wieder verändert. Das gilt vor allem auch für die saisonal bevorzugten Abendkleider der Damenwelt. Die europäische Abendmode war oft sehr bunt und umfangreich. Dabei waren Korsetts ein fester Bestandteil der Damenmode und ihrer Abendkleider. Aber immer wieder zog es die Geschmacksnerven der Damen auf die schlichteren Schnitte und reduzierte Farbverwendung zurück.

Als gutes Beispiel dafür gilt sicher die Mode der Französischen Revolution. In der man von den voluminösen Abendkleidern mit Reifrock zu den Röhrenkleidern mit hoher Talje überging. Für die Damen der gehobenen Gesellschaft galt es als besonders schick, die Abendkleider so schlicht wie möglich zu tragen.

Bis heute ist in der festlichen Damenmode ein langes Abendkleid nicht wegzudenken. Heute sind es die Giganten der Modewelt, wie Gucci, Armani, Versage und viele mehr die vorgeben, was angesagt ist. Seit Coco Chanel feiern aber auch kurze Kleider ihren Einzug in die Abendmode und die Abschaffung der „Korsettpflicht“ in der Abendmode, verschaffte der feiernden Damenwelt mehr Luft zum Atmen. Aktuell wird aber immer häufiger wieder zu diesem traditionellen Kleidungsstück gegriffen.
Wie bei allen Modeerscheinungen gilt auch für die Abendkleider, nur eine feststehende Größe: Alles, was mal erfunden wurde, kommt in neuer Form wieder.

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Eingetragen am: Mittwoch, 14. März 2007 | Kategorie: Mode.