Wenn Gartenbesitzer sich gern auch an den noch kühlen Frühlingsabenden länger im Garten aufhalten möchten, sorgt ein wärmendes Feuer für die notwendige Behaglichkeit. Feuerkorb und Lagerfeuer spenden zwar ausreichend Wärme, der Rauch zieht aber unkontrolliert ab und belästigt nicht selten die Nachbarn. Anders verhält es sich bei einem Gartenkamin. Er verfügt über einen eigenen Abzug, durch den der Rauch nach oben geleitet wird.

Die Kamine für den Garten können einsatzfertig gekauft werden, preiswerter ist jedoch der Selbstbau. Bevor man sich für eine bestimmte Variante entscheidet, sollte überlegt werden, wie groß der Gartenkamin sein und welche Form er besitzen soll, welches Material am besten geeignet ist und ob möglicherweise eine zusätzliche Grillfunktion angebracht ist, denn dann ist ein Grillkamin die richtige Wahl. Für den Bau von Gartenkaminen haben sich offenporige Betonsteine bewährt, die nach dem Aufbau verputzt oder mit farbigem Anstrich versehen werden können. Besonders wichtig ist auch der ideale Standort für den Kamin, denn Gartenkamine haben häufig ein hohes Eigengewicht und die optimale Standfestigkeit muss jederzeit gewährleistet sein.

Praktisch und einfach gestaltet sich der Kaminbau, wenn Gartenbesitzer auf spezielle Bausätze zurückgreifen, die in großer Anzahl und Vielfalt im Fachhandel angeboten werden. Kamin-Bausätze sind wesentlich kostengünstiger als fertige Gartenkamine, allerdings erfordert der Aufbau Zeit und handwerkliches Geschick. Beheizt wird der Gartenkamin mit Brennholz, Holzbriketts oder trockenen Holzabfällen.