Spätestens im Jahr 2020 wird die weltweite Ölförderung ihren Höhepunkt erreichen, danach wird eine langsame aber stetige Verknappung des begehrten Energieträgers einsetzen. Für die Verbraucher bedeutet dies, dass sie für ihre Energieversorgung immer tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Entwicklung hat bereits begonnen, Jahr für Jahr steigen die Heizkosten, es ist höchste Zeit Gegenmaßnahmen zu treffen. Alle Hausbesitzer sind aufgerufen die Wärmedämmung ihrer Immobilien zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern. Bei Altbauten ist regelmäßig von einer mangelhaften Dämmung auszugehen, hier kann mit einer gründlichen Fassadensanierung der Energieverbrauch massiv gesenkt werden.
Warum ist die Fassadensanierung notwendig?
Viele Hausbesitzer fragen sich, warum sie eine Fassade sanieren lassen sollen, die eigentlich noch ein paar Jahre halten würde. Eine berechtigte Frage, schließlich ist die Sanierung mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden. Man muss sich jedoch einmal vor Augen führen, wie viel Wärmeenergie während der Heizperiode über die kalten Wände und Decken eines schlecht gedämmten Gebäudes verloren geht. Diese Mängel belasten nicht nur die Umwelt durch Energieverschwendung, sie kosten auch bares Geld, schließlich muss der Hausherr entsprechend mehr heizen um die Wärmeverluste auszugleichen.
Materialien zur Fassadensanierung
Für die Fassadendämmung stehen eine Vielzahl von synthetischen oder natürlichen Materialien zur Verfügung, die sich hinsichtlich Preis und Dämmwirkung deutlich unterscheiden. Zu den günstigsten Lösungen zählen Platten aus Styropor oder Polyurethan, die mit Kleber auf dem Mauerwerk befestigt werden. Etwas teurer sind Vorbauten, die einen künstlichen Hohlraum bilden, der mit Dämmstoffen gefüttert wird. Hierfür können beispielsweise natürliche Materialien, wie Schafswolle, Kokosfasern oder Perlit, Verwendung finden. Die Dämmwirkung der Stoffe erkennt der Laie am schnellsten am so genannten U-Wert. Er sollte so gering wie möglich ausfallen.
Eingetragen am: Dienstag, 03. Januar 2012 | Kategorie: Baustoffe.