Wenn die Wirtschaft schwächelt und die Börsenkurse fallen, entwickelt sich regelmäßig ein Run auf Anlagegold. Die Anleger fürchten Verluste und flüchten in reale physische Werte. In diesen Phasen ist der Goldverkauf von Privat besonders lukrativ, schließlich klettert der Goldkurs mit der steigenden Nachfrage . Der Wert des Goldes kann sich in Krisenzeiten leicht verdoppeln oder verdreifachen, es kann sich also lohnen die privaten Goldvorräte zu Geld zu machen.

Alltägliche Gegenstände die Gold enthalten

Es gibt viele Gegenstände die zumindest teilweise reines Gold enthalten. Neben dem offensichtlichen Gold in Schmuckstücken und Zahnkronen, befindet sich das begehrte Edelmetall auch in viele Elektrogeräten. Die Platinen in Computern enthalten beispielsweise Gold in relevanter Menge. Bei alten Goldmünzen, Uhren oder anderen Sammlerstücken ist Vorsicht geboten. Sie sind für den Goldverkauf zum reinen Materialwert nur bedingt geeignet, da sie eventuell einen höheren Sammlerwert besitzen.

Worauf ist beim Goldverkauf zu achten?

Die wenigsten Bürger kennen sich mit den Tricks und Kniffen des Altgoldverkaufs aus. Windige Geschäftemacher versuchen von der Unwissenheit ihrer Kunden zu profitieren. Sie bieten viel zu niedrige pauschale Ankaufspreise und machen sich nicht die Mühe den Feingehalt und das Gewicht des angebotenen Goldes zu prüfen. Wer sein Altgold verkaufen möchte sollte zunächst eine eigene grobe Wertbestimmung durchzuführen. Das bedeutet konkret den Feingehalt und das Gewicht jedes einzelne Goldstücks zu ermitteln. Bei Goldschmuck bietet die Punzierung eine gute Orientierung. Die Palette reicht vom 333-er Gold mit einem reinen Goldanteil von nur 33,3% und geht hoch über 585-er, 750-er und 900-er bis hin zu reinem 999-er Gold. Der reine Materialwert lässt sich auf Basis des Gewichts und des aktuellen Goldkurses errechnen. Anschließend lohnt es sich einen hohen Goldkurs abzuwarten und möglichst viele Angebote von Goldhändlern, Juwelieren und Scheideanstalten einzuholen.