Gerade in der Urlaubszeit werden viele Hauseigentümer zu fleißigen Heimwerker, denen keine Aufgabe zu schwer scheint. Doch gerade bei Arbeiten auf dem Dach ist Vorsicht geboten, denn gut gemeinte aber schlecht ausgeführte Reparaturen rächen sich schnell. Auch in Sachen Sicherheit bei der Arbeit sind einige Dinge zu beachten, ohne die der Laie seine Gesundheit aufs Spiel setzt.

Heimwerker: Bereits der Arbeitsplatz birgt Schwierigkeiten

Kleine Schönheitsreparaturen sind für Do-It-Yourselfer kein Problem. Doch einzelne Dachelemente austauschen oder gar eine komplette Dachsanierung sollten von Heimwerkern möglichst vermieden werden, da ohne das richtige Know-How beziehungsweise ohne das richtige Werkzeug und Material Komplikationen entstehen können.

Die Probleme entstehen meist schon bei der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes. Kaum ein Heimwerker besitzt ein sicheres Gerüst, mit dem man sicher arbeiten kann. Ohne solche Sicherheitsvorkehrungen wird die gut gemeinte Dachsanierung zu einem unkalkulierbaren Risiko.

Hat es der Heimwerker erstmal auf das Dach geschafft, wird er mit neuen Problemen konfrontiert. Welcher Laienhandwerker weiß schon, in welcher Windlastzone sein Haus liegt und mit welcher Windsogsicherung er sich gegen die Gefahr absichern kann.

Heimwerker: Das richtige Eindeckungsmaterial finden

Auch die Suche nach dem richtigen Material kann für den Laien zu einer großen Herausforderung werden, denn das Eindeckungsmaterial muss passend für die vorhandene Dachneigung sein. Auch wichtige Details, wie die Anzahl der Lüfterziegel sind dem Heimwerker selten geläufig.

Wer eine anständig ausgeführte Dachsanierung möchte, sollte also stets den Fachmann rufen. Nur so kann garantiert werden, dass das Dach auch nach Jahren noch dicht ist.