Die arterielle Hypertonie, auch bekannt als Bluthochdruck, ist in der Bevölkerung weit verbreitet und beginnt meist schleichend im mittleren Lebensalter. Als wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung von hohem Blutdruck gelten unter anderem Übergewicht, Rauchen, Diabetes und Bewegungsmangel. Bluthochdruck verursacht kaum direkte körperliche Beschwerden und wird deshalb oft nicht wahrgenommen. Dennoch sollte er unbedingt behandelt werden, da er langfristig alle Organe schädigt und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann.
Das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden ist bei Patienten mit Bluthochdruck um das siebenfache erhöht. Für die Normalisierung des Blutdrucks stehen gut wirksame Medikamente zur Verfügung. Der Patient kann der Hypertonie durch Änderung seiner Lebensgewohnheiten entgegen wirken. Für die Kontrolle im Alltag empfehlen sich Blutdruckmessgeräte zur Selbstanwendung, sie sind leicht zu bedienen und geben Aufschluss über die Ursache akuter Kreislaufbeschwerden.
Blutdruckmessgeräte für zu Hause
Mediziner nutzen für die Blutdruckmessung häufig eine Oberarmmanschette und ein Stethoskop, die Patienten können für die Selbstanwendung auf vollautomatische Blutdruckmessgeräte zurückgreifen. Es gibt sie für den Oberarm oder für das Handgelenk. Letztere sind besonders bedienungsfreundlich, da sie aus einer Einheit bestehen und leichter angelegt werden können. Jeder Form der Aufregung kann zu einem kurzfristigen Blutdruckanstieg führen. Für die Messung sollte einer ruhiger Moment gewählt werden, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Die Messung muss stets direkt auf der Haut erfolgen, dabei ist das Handgelenk in etwa auf Herzhöhe zu halten. Während der Messung soll man weder reden noch sich bewegen.
Bedeutung der Messergebnisse
Blutdruckmessgeräte erfassen für den Zeitraum eines Herzschlags den höchsten und niedrigsten Druck in den Adern. Das Ergebnis setzt sich aus einem systolischen und diastolischen Wert (Ober- und Unterwert) zusammen. Ein Blutdruck von etwa 120/80 mmHg gilt als optimal, als normal gelten Werte bis 130/85 mmHg. Darüber hinaus und bis zu einem Wert von 139/89 mmHg spricht man von einem erhöhten Blutdruck. Ab 140/90 mmHg liegt Bluthochdruck vor.
Eingetragen am: Donnerstag, 10. März 2011 | Kategorie: Gesundheit.