Besitzer von Altbauten sind gut beraten ihre Immobilie regelmäßig zu modernisieren, um ihren Wert langfristig zu erhalten. Heutzutage sollte dabei der Wärmedämmung ein besonderer Stellenwert eingeräumt werden. Der Gesetzgeber hat durch die Energieeinsparverordnung (EnEv) bestimmte Auflagen für Neu- und Altbauten erteilt, um den Energieverbrauch von Wohngebäuden in Deutschland zu senken. Wer einen Teil seiner Immobilie sanieren möchte, ist je nach Ausmaß des Vorhabens gesetzlich verpflichtet die Wärmedämmung zu verbessern. Kluge Hausbesitzer führen freiwillig eine energetische Altbausanierung durch, um die Heizkosten dauerhaft zu senken und die Immobilie zukunftsfest zu machen.

Die Hausthermografie

Zu Beginn der energetischen Altbausanierung bzw. Fassadensanierung gilt es zu ermitteln wo die meiste Wärmeenergie verloren geht, um eine zielgerichtete und damit kostensparende Modernisierung durchzuführen. Ein anerkannte und sichere Methode ist die Durchführung einer Hausthermografie, bei der das Gebäude von außen mit eine Wärmebildkamera aufgenommen wird. Schlecht isolierte Flächen erscheinen auf den Aufnahmen rot, über sie geht die meiste Wärmeenergie verloren. Anhand der Farbe kann der Experte beurteilen, an welchen Stellen die energetische Altbausanierung am effektivsten wäre. In der Praxis benötigen häufig die Dächer und Wände eine durchgehend dickere Dämmschicht. Häufig lohnt es sich verschiedene Modernisierungsmaßnahmen in einem Arbeitsgang zu erledigen, die Fassadensanierung kann beispielsweise leicht mit einer verbesserten Wärmedämmung der Außenflächen kombiniert werden.

Der Blower-Door-Test findet Wärmeschlupflöcher

Mit Hilfe des Blower-Door-Tests können kleine Ritzen und Fugen, über die kontinuierlich Wärme entweicht und kalte Zugluft einströmt, geschlossen werden. Zu diesem Zweck wird Luft abwechselnd in das Gebäude gepresst und wieder hinausgesaugt. Fenster und Türen sind dabei hermetisch abgedichtet. Sensible Messgeräte registrieren die Luftmenge, die über undichte Stellen ins Haus strömt beziehungsweise entweicht. Anschließend werden die schadhaften Stellen gesucht und geschlossen.