Die wenigsten Menschen sind sich bewusst wie viel kostbares Gold sie ungenutzt zu Hause lagern. Sie vergessen die goldhaltigen Schmuckstücke aus Omas Zeiten, die seit Jahren in der Schmuckschatulle schlummern und nie wieder aufgetragen werden oder das alte Zahngold, das mit den Jahren bei den Zahnarztbesuchen anfällt. Außer dem Verkauf gibt es für dieses Alt- und Zahngold praktisch keine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit.
Wie viel ist mein Gold wert?
Der Goldpreis wird mehrfach täglich in London neu bestimmt und setzt weltweit wichtige Maßstäbe für den Goldhandel. Welchen Preis man letztendlich für seine privaten „Goldreserven“ erhält ist abhängig vom tagesaktuellen Kurs, dem Gewicht und dem Reinheitsgehalt des Goldes. Den Reinheitsgehalt eines Schmuckstucks erkennt man an der Punzierung, das Kürzel 333 oder 8k steht für einen geringen Goldgehalt von 33,3%, während die 999-er Punzierung für den höchsten Goldanteil steht. Altgold ausländischer Herkunft enthält häufig keine Kennzeichnung, hier muss der Reinheitsgehalt mit einfachen chemischen Verfahren vom Goldankäufer festgestellt werden.
Worauf ist beim Goldverkauf zu achten?
Private Verbraucher sind gut beraten zuerst das Gewicht ihres Altgoldes mit einer Dezimalwaage (Briefwaage) festzustellen, um sich einen groben Eindruck über die Goldmenge zu machen. Wenn möglich, sollte man Bruch- und Altgold mit unterschiedlichen Goldanteilen separat abwiegen um anschließend präziser den möglichen Verkaufspreis anhand des aktuellen Goldkurses zu ermitteln.
Wer sich im Vorfeld über den ungefähren Wert seiner „Goldreserven“ im Klaren ist, kann später leichter faire von unseriösen Angeboten unterscheiden. Für den Verkauf bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, die Palette reicht von örtlichen Juwelieren und Goldhändlern, über den Verkauf via Internet bis hin zu privaten Altgoldpartys, bei denen ein Händler nach Hause kommt und im Kreis von Freunden und Bekannten das mitgebrachte Gold ankauft.
Eingetragen am: Montag, 01. November 2010 | Kategorie: Finanzen.