Viele Menschen schwören auf das Saftfasten, als mildere Alternative zum strengen Wasser-Tee-Fasten. Innerhalb kurzer Zeit lässt sich durch den Verzicht auf feste Nahrung und die Aufnahme von Obst- und Gemüsesäften das Gewicht reduzieren und der Körper wird von Schlacken befreit. Um den Organismus nicht zu schädigen, muss jedoch auch bei der Saftkur einiges beachtet werden.

Positiv ist zu bewerten, dass dem Körper mit hochwertigen, frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften lebenswichtige Mineralien und Vitamine zugeführt werden. Jedoch sollte man nicht übertreiben und sich nicht länger als drei Wochen einer solchen Kur unterziehen, weil ansonsten Mangelerscheinungen drohen. Beim Saftfasten werden ungefähr dreihundert Kalorien pro Tag aufgenommen und der Körper wird während der Kur entsäuert.

Als Einstieg empfehlen Experten so genannte Entlastungstage, an denen zum Beispiel Gemüse, Obst oder Reis gegessen werden. An den Fastentagen werden regelmäßig verdünnte Säfte getrunken. Zusätzlich ist es notwendig, größere Mengen an Wasser und Kräutertee aufzunehmen. Fastende berichten, dass sie sich nach dem vierten Tag einer solchen Kur wohl fühlen und kaum noch ein Hungergefühl verspüren. Ganz wichtig ist die Aufbauphase nach dem Fasten. Sie dient dazu, den Körper wieder an feste Nahrung zu gewöhnen. Am ersten Tag nach der Kur wird dazu beispielsweise lediglich ein Apfel verzehrt. Später kommen weitere leicht verdauliche Nahrungsmittel hinzu. Aufbautage sollten auch eingehalten werden, um den gefürchteten Jo-Jo-Effekt zu vermeiden.