Das Wohnklima in den heimischen vier Wänden hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Es fällt uns schwer zu definieren, was uns in einem Gebäude behagt oder missfällt, aber wir spüren es einfach intuitiv. Häufig ist es die Mischung aus Temperatur, Lichtverhältnissen, Luftfeuchtigkeit, Gerüchen und dem verwendeten Baumaterial, dass permanent auf unsere Sinne wirkt und ein bestimmtes Gefühl erzeugt.. Sowohl in Alt- als auch in Neubauten können schadstoffhaltige Baumaterialien, Schimmelbildung, Lärm, Elektrosmog und ähnliche Faktoren, die Gesundheit und das Wohlbefinden empfindlich beeinträchtigen. Wenn unklare Gesundheitsbeschwerden auftreten und der Verdacht besteht, dass die Ursache in einem negativen Wohnklima liegt, kann es sinnvoll seinen einen Baubiologen zu Rate zu ziehen.
Was macht der Baubiologe?
Ein Baubiologe hat umfassende technische Möglichkeiten um das gesamte Wohnklima in einem Gebäude zu prüfen. Er kann beispielsweise die Raumluft auf Schadstoffe wie Holzschutzmittel, Radon oder Schimmelpilze untersuchen und versteckte Baumängel durch Temperatur- und Feuchte-Messungen aufdecken. Besonders in Neubauten hat sich der Wohnungsschimmel zu einem weitverbreiteten Problem entwickelt. Viele Menschen reagieren mit Allergien oder asthmatischen Anfällen auf die giftige Pilzsporen. Ein Baubiologe kann auch versteckten Schimmel unter Wandverkleidungen aufspüren und Möglichkeiten der Sanierung aufzeigen. Des Weiteren kann der geschulte Fachmann starke elektromagnetische Felder (Elektrosmog) messen, die beispielsweise für anhaltende Schlafstörungen und Kopfschmerzen verantwortlich gemacht werden.
Von Anfang an gesund bauen
Es ist sinnvoll während der Planungs- und Bauphase eines Hauses einen Baubiologen zu bemühen, um bereits bei der Wahl des Bauplatzes die Fläche auf Wasseradern, Radonemissionen oder Elektrosmog untersuchen zu lassen und gegebenenfalls woanders zu bauen. Der Baubiologe kann bei der Wahl von garantiert schadstofffreiem Baumaterial beratend zur Seite stehen und die fachgerechte Verarbeitung kontrollieren.
Eingetragen am: Dienstag, 05. Oktober 2010 | Kategorie: Beratung.