Welches Unternehmen braucht Sie nicht? Kreative Produkt- und Geschäftsideen oder Änderungen bzw. Ergänzungen zu bestehenden Produkten. Wer gute Produkte entwickeln will, braucht aber ausser der Kreativität auch noch eine gehörige Portion an Beobachungsgabe und Problembewusstsein. Bei der Schärfung des Blickes für intelligente und gute Lösungen hilft die so genannte Fragenkaskade.

Manchmal sieht man eine Problematik, deren Lösung zu einer Produkt- oder Geschäftsidee führen kann, ist aber nicht in der Lage, die oberflächliche Betrachtung aufzugeben. Oft muss ein Problem eben ‘an der Wurzel gepackt werden’ um eine Lösung herbeizuführen. Die Fragenkaskade dient dazu, dem Kernproblem auf die Spur zu kommen. Ausgehend von einem Problem oder einer Aufgabenstellung wird versucht, den Grund für die Problem-/Aufgabenstellung zu erkunden um dann dem Problem mit geeigneten Mitteln auf den Grund zu gehen – hierfür bietet sich dann im zweiten Schritt jede der genannten Kreativitätstechniken an.

Warum druckt der Drucker nicht mehr die gewünschten Farben?
Antwort: Weil der Druckkopf voller schwarzer Tinte ist.
Warum ist der Druckkopf voller schwarzer Tinte?
Antwort: Weil die Tinte ausgelaufen ist.
Warum ist die Tinte ausgelaufen?
Antwort: Weil die Tinte nicht für den Drucker geeignet ist.
Warum ist die Tinte nicht für den Drucker geeignet?
Antwort: Weil die Tinte nicht vom Hersteller der Druckers ist.
Warum gibt es ein Problem, wenn die Tinte nicht von Hersteller des Druckers ist?
Antwort: Weil jeder Druckerhersteller eigene Technologien verwendet und die jeweilige Tinte auf diesen Druckertyp abgestimmt ist.

Das Prinzip der Fragenkaskade ist es, sich nicht mit der erstbesten Antwort zufrieden zu geben, sondern so lange nach dem "Warum" zu fragen, bis man zur eigentlichen Ursache durchdringt. Im oben gezeigten Beispiel kann man sich im zweiten Schritt die Frage stellen, wie das Grundproblem lösbar wäre. Mögliche Antworten bzw. Lösungen sind dann schnell gefunden: Normen für Druckköpfe, die Tinte des Herstellers besser kopieren, einen Universal-Druckkopf erfinden, etc. …

Wer nun eine gute Idee hat, kann sich an die Umsetzung machen. Das kann im Rahmen eines bestehenden Unternehmens passieren oder auch in Form einer Existenzgründung. Wer sich für eine Existenzgründung interessiert, der sollte im nächsten Schritt einen Businessplan erstellen. Der Businessplan zeigt dann alle Aspekte einer geplanten Existenzgründung, von der ausgereiften Idee über ein Marketingkonzept bis hin zur Finanzierung.

Dieser Fachartikel passt thematisch zu Businessplan, Existenzgründung, Finanzierung, Fragenkaskade, Geschäftsidee, Kreativität, Kreativitätstechniken, Marketingkonzept, Produktidee, Produktideen.
Eingetragen am: Dienstag, 20. Februar 2007 | Kategorie: Gewerbe.