Bei Kindern tritt allergisch bedingtes Asthma häufig auf. Die Asthmaanfälle werden von bestimmten Symptomen begleitet, wie Atemnot, erschwerter Ausatmung und Husten mit Schleimbildung. Beim allergischen Asthma kommt es nach dem Kontakt mit bestimmten Allergie auslösenden Stoffen, den Allergenen, zu einem Anfall. Allergene, auf die Betroffene überempfindlich reagieren, sind unter anderem Hausstaubmilben, Pollen, Tierhaare oder Schimmelsporen.

Kinder husten oft. Der Husten kann Symptom einer harmlosen Erkältung sein, manchmal aber auch in Verbindung mit Asthma auftreten. Vor allem wenn das Kind unter einem länger andauernden, hartnäckigen Husten leidet, sollte immer ein Arzt konsultiert werden, um festzustellen, ob Asthma vorliegt. Husten, der von Atemnot begleitet wird und auch nachts oder bei Belastung auftritt, kann ein Indiz für Asthma sein. Andere Symptome, die auf Asthma schließen lassen, sind beispielsweise, wenn der Husten vor allem bei kalter Luft oder infolge von Tabakrauch auftritt, wenn das Kind schnell atmet und unter Kurzatmigkeit leidet oder wenn beim Ausatmen bestimmte Geräusche wie Pfeifen oder Keuchen entstehen. Besonders Atemnot ist für die kleinen Patienten und ihre mitleidenden Eltern sehr belastend.

Es ist wichtig, dass die Erkrankung schnell festgestellt und behandelt werden kann. Asthma bei Kindern hat allgemein eine gute Prognose. Mehr als die Hälfte von Asthma betroffener Kinder haben als Erwachsene keine Probleme mehr. Eltern asthmatischer Kinder haben eine besondere Verantwortung. Das betrifft insbesondere die Vorbeugung von Asthmaanfällen. Eltern und Kind sollten an speziellen Patientenschulungen teilnehmen, um zu erfahren, wie Asthma auslösende Reize gemieden werden können und wie in Notfällen richtig reagiert wird. Um die Lebensqualität des Kindes nicht zu beeinträchtigen, sollte es außer bei Anfällen wie ein gesundes Kind behandelt werden. Spricht aus ärztlicher Sicht nichts dagegen, kann es wie jedes andere Kind auch nach Herzenslust herumtoben, spielen und Sport treiben.