Moderne Schlafphasenwecker sind eine gute Alternative zu herkömmlichen Weckmethoden, denn sie bestimmen anhand von Körperbewegungen oder Gehirnaktivitäten die unterschiedlichen Schlafphasen und wecken zum optimalen Zeitpunkt. Wer nicht aus Tiefschlaf- oder Traumschlafphasen gerissen, sondern sanft während des oberflächlichen Schlafs geweckt wird, beginnt den Tag ausgeruhter und frischer. Schlafphasenwecker vermitteln das Gefühl, wie von selbst aufgewacht zu sein.

Die Wecker funktionieren auf der Grundlage verschiedener Prinzipien. Einige Apparate messen – ähnlich wie im Schlaflabor – die Gehirnaktivitäten des Schläfers. Dazu werden an der Stirn des Schlafenden einige Sensoren angebracht. Mit Hilfe der Sensoren kann der Wecker den idealen Weckzeitraum feststellen. Andere Modelle registrieren über Armbänder am Handgelenk die Bewegungen des Schlafenden und wecken ebenfalls während oberflächlicher Schlafphasen. Inzwischen gibt es bereits Geräte, die mehrere Personen getrennt voneinander wecken können. Andere sind mit weiteren Funktionen wie besonderen Einschlaf- und Aufwachtönen, zum Beispiel Vogelgezwitscher oder Meeresrauschen, ausgestattet. Allerdings kann ein solcher Wecker keine Schlafstörungen beseitigen. Schlafmangel lässt sich mit Hilfe eines Schlafphasenweckers ebenfalls nicht kompensieren.

In mehreren Tests haben die modernen Wecker bereits ihre Wirksamkeit bewiesen. So wurde niemand aus dem Tiefschlaf oder aus den Träumen gerissen und genau das macht sanftes Wecken aus. Nachteilig wirkt sich bislang noch der vergleichsweise hohe Preis aus. Außerdem werden die Sensoren von Schlafphasenweckern, die die Gehirnaktivitäten messen, oft als störend empfunden, während Wecker mit Armbändern kaum beeinträchtigen.