Schmerzen in den Gelenken und Bewegungseinschränkungen sind bei älteren Menschen hauptsächlich auf degenerative Gelenkerkrankungen wie Arthrose zurückzuführen. Nicht selten müssen abgenutzte Gelenke durch künstliche Gelenke ersetzt werden. Aber Gelenkschmerzen können auch andere Ursachen haben, sie treten zum Beispiel als Folge von Verletzungen auf oder – gerade bei jüngeren Menschen – durch Überbeanspruchung oder falsche Belastung beim Sport. Ebenso kann auch unpassendes Schuhwerk zu Schmerzen in den Gelenken führen.

Gelenkprobleme müssen jedoch nicht zwangsläufig auftreten. Jeder kann selbst etwas tun, um die Beweglichkeit der Gelenke so lange wie möglich zu erhalten und bis ins hohe Alter fit zu bleiben. Die richtige Ernährung hat beispielsweise großen Einfluss auch auf die Funktion der Gelenke. Dem Körper müssen jeden Tag mit der Nahrung bestimmte Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine zugeführt werden, da er diese nicht selbst produzieren kann, aber dennoch darauf angewiesen ist.

Fast alle Stoffwechselprozesse im Körper laufen unter Beteiligung von Mineralstoffen ab. Die Mengen- und Spurenelemente sind auch für die Gelenke wichtig. So ist Kalzium für den Knochenaufbau unerlässlich genauso wie Magnesium. Silizium wiederum, das ein wichtiger Bestandteil der Kieselsäure ist, spielt eine wesentliche Rolle bei der Funktion und Regeneration von Gelenkknorpeln. Für gesunde Knochen, Sehnen und Knorpel ist darüber hinaus Mangan zuständig. Die tägliche Ernährung sollte also ausgewogen sein und viele wichtige Mineralstoffe enthalten. Das gilt auch für Vitamine. An der Gesunderhaltung der Gelenke sind Vitamine und Provitamine stark beteiligt. Vitamin D sorgt für ein intaktes Knochengewebe und Vitamin C ist notwendig für die Knochen- und Kollagenbildung. Von größter Bedeutung für die Gelenke ist darüber hinaus Vitamin E. Es schützt vor freien Radikalen und kann – wie wissenschaftliche Studien bewiesen haben – bei entzündlichen Gelenkproblemen sogar schmerzlindernd wirken.