Millionen Menschen, vor allem Ältere, sind von der Krankheit Osteoporose bzw. Knochenschwund betroffen. Noch steht nicht genau fest, warum manche daran erkranken und andere nicht. Vor allem Frauen nach den Wechseljahren haben besonders oft unter Osteoporose zu leiden. Jedoch empfehlen Mediziner bestimmte Verhaltensregeln, die sich als vorbeugende Maßnahmen gegen die schmerzhafte Krankheit, die mit Verkrümmungen der Wirbelsäule und häufigen Knochenbrüchen einhergeht, bewährt haben.

So bietet eine gesunde Ernährung offensichtlich einen gewissen Schutz. Kalzium, Vitamin D und Protein wirken sich als Nahrungsbestandteile positiv auf die Knochen aus. Der tägliche Proteinbedarf kann leicht gedeckt werden durch Nahrungsmittel wie Milch und Milchprodukte, Vollkornbrot oder Fisch und mageres Fleisch. Milch und Milchprodukte wie Käse sind nicht nur wichtige Proteinlieferanten, sondern enthalten auch viel Kalzium. Das Mineral Kalzium übernimmt wesentliche Funktionen beim Aufbau der Knochenzellen. Weil der menschliche Körper täglich Kalzium ausscheidet, muss der Mineralstoff mit der Nahrung wieder zugeführt werden. Auch in grünem Gemüse ist Kalzium enthalten. Der tägliche Kalziumbedarf variiert. Erwachsene benötigen pro Tag ungefähr eintausend Milligramm davon. Frauen nach den Wechseljahren haben einen erhöhten Bedarf. Sie müssen täglich bis zu eintausendfünfhundert Milligramm Kalzium aufnehmen. Da die Nährstoffversorgung nur unzureichend ist, erhöht sich bei Menschen, die an Magersucht leiden, das Osteoporoserisiko deutlich.

Großen Einfluss auf die Stabilität der Knochen hat neben der richtigen Ernährung aber ebenfalls regelmäßige Bewegung. Auch ältere Menschen sollten sich fit halten und sich so viel wie möglich bewegen. Gut für die Knochen sind Sportarten wie Nordic Walking, Gymnastik, Wandern und ein moderates Krafttraining. Ebenso kann Tanzen vorbeugend wirken und ist bei Senioren außerdem eine beliebte Sportart. Wichtig ist, dass man „am Ball bleibt“ und nach Möglichkeit mehrmals pro Woche trainiert.

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Eingetragen am: Sonntag, 15. August 2010 | Kategorie: Krankheiten.