Die Aufnahme eines Kredits ist die schnellste Möglichkeit finanzielle Engpässe zu überbrücken oder materielle Wünsche zu erfüllen. Für die Banken ist das Verleihen von Geld ein lukratives Geschäft mit geringem Risiko, sie verdienen an den Kreditzinsen und den Bearbeitungsgebühren.

Um sich vor einem Kreditausfall zu schützen, werden die Einkommens- und Vermögensverhältnisse eines Kreditinteressenten genau durchleuchtet. Die Zahlungsmoral des potentiellen Kunden wird unter anderem durch die Einholung einer Schufa-Auskunft überprüft, die Aufschluss über unbezahlte Rechnung, Pfändungen, Schulden und ähnliche finanzielle Schwierigkeiten gibt.

Unterm Strich schätzt die Bank das Risiko des Kreditausfalls ein und vergibt das Darlehen nur, wen ausreichende Sicherheiten vorhanden sind und kein negativer Schufa-Eintrag besteht.

Wie kommt man an einen günstigen Kredit?

Einige gesellschaftlichen Gruppen gelten als besonders sichere Kreditnehmer und können von speziellen, günstigen Kreditformen profitieren. Dies gilt beispielsweise für Beamte, Soldaten und Akademiker. Angebote mit bonitätsabhängigen Zinsen eignen sich besonders für Gutverdiener, ihre finanzielle Stärke wird mit niedrigen Zinsen belohnt.

Die zahlreichen Kreditangebote in den Medien sind keine Grundlage für einen optimalen Kreditvergleich. Im Internet ermitteln diverse Vergleichsrechner den individuell günstigsten Kredit auf Basis aller verfügbaren Angebote – sie berücksichtigen auch die kleineren Kreditgeber und nicht nur die der Branchengrößen.

Was bestimmt die Kreditkosten?

Die Kosten eines Kredit sind maßgeblich abhängig vom Effektivzinssatz, den Bearbeitungsgebühren und den sonstigen Nebenkosten, die sich mitunter im Kleingedruckten verbergen. Grundsätzlich gilt: Je kürzer die Laufzeit und umso höher die Tilgungsraten, umso geringer die Effektivzinsen.