Ohne den Nachweis einer Kfz-Haftpflichtversicherung wird in Deutschland kein Auto zugelassen, der Gesetzgeber möchte damit alle Verkehrsteilnehmer vor den immensen Risiken des Straßenverkehrs schützen. Die deutschen Autofahrer sehen sich einer Vielzahl von Steuern und Gebühren ausgesetzt und haben schon lange die Kfz-Haftpflichtversicherung als mögliche Einsparmöglichkeit ausgemacht. Sie machen jährlich in großer Zahl von ihrem Recht Gebrauch die Versicherung zu kündigen und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln, was die Versicherungsunternehmen dazu zwingt die Preise zu senken um konkurrenzfähig zu bleiben. Tatsächlich ist es fast immer möglich, die gleiche Leistung zu einem günstigeren Preis zu erhalten.
Wie berechnen sich die Versicherungsbeiträge?
Versicherungen verfügen über umfangreiche Statistiken, um das individuelle Schadensrisiko der Versicherten einzuschätzen und die Beiträge entsprechend anzupassen. Zu den wichtigsten Faktoren zählt die Typklasse des Fahrzeugs, das Alter und die Anzahl der schadensfreien Jahre. Viele weitere Merkmale, wie der Stellplatz, Familienstand, Beruf und die Anzahl der Fahrer, fließen gleichfalls in die Berechnung ein.
Sparmöglichkeiten bei der Kfz-Versicherung
Bei jungen Fahranfängern ist die Zulassung des Fahrzeugs auf den Namen der Eltern ein effektives Mittel, um die in der Anfangszeit besonders hohen Beiträge zu umgehen. Des Weiteren empfiehlt sich stets die Wahl einer Selbstbeteiligung, die mit größeren Rabatten belohnt wird. In jährlichen Abständen sollte ein Versicherungsvergleich bemüht werden, um günstigere Angebote zu ermitteln und gegebenenfalls zu wechseln. Bei kleineren Schäden ist es häufig sinnvoller den Schaden nicht der Versicherung zu melden und aus eigener Tasche zu begleichen, um eine Abstufung in der Schadensfreiheitsklasse und die verbundenen höheren Versicherungsbeiträge zu Vermeiden.
Eingetragen am: Dienstag, 03. August 2010 | Kategorie: Versicherung.