Nichts schmeckt den meisten Hobbygärtnern so gut wie Gemüse und Obst aus eigenem Anbau. Darum ist ein gut gepflegter Nutzgarten oftmals Bestandteil des Hausgartens. Obstbäume und Beerensträucher, die im Sommer und Herbst die herrlichsten Früchte hervorbringen, gehören in einen solchen Garten. Für Erdbeeren werden Beete angelegt, in denen die roten Früchte reifen. Übrigens dürfen Erdbeeren drei Jahre auf dem gleichen Beet bleiben. Auch Rhabarber ist „standorttreu“ und gedeiht immer wieder an derselben Stelle.
Natürlich sollten in einem Nutzgarten die verschiedenen Gemüsesorten nicht fehlen. Wer ausreichend Platz im Garten hat, kann einGewächshaus aufstellen und darin Tomaten, Gurken und Paprika anpflanzen. Schon relativ früh im Jahr freuen sich Gärtner über reiche Ernte aus dem Gewächshaus. Der klassische Anbau von Gemüse erfolgt im Gemüsebeet. Dies kann ein herkömmliches Beet, aber beispielsweise auch ein Hochbeet sein. Letzteres empfiehlt sich insbesondere für ältere Menschen, die Probleme beim Bücken haben. Das Hochbeet erleichtert ihnen die Pflanzenpflege.
Zu den am häufigsten angebauten Gemüsepflanzen gehören Salat, Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen, Kartoffeln und andere Knollengemüse sowie Kohl. Sinnvoll ist in vielen Fällen der Anbau in Mischkultur, weil er besondere Vorteile bietet. Die Mischkultur sieht den gemeinsamen Anbau verschiedener Arten vor. Voraussetzung ist allerdings, dass sich die Pflanzen in Bezug auf ihren Nährstoffbedarf ergänzen. Bestimmte Pflanzen können sich sogar gegenseitig bei der Abwehr von Schädlingen unterstützen. Möhren und Lauch beispielsweise halten voneinander Möhren- und Zwiebelfliegen fern. Entscheidend für den Erfolg von Mischkulturen ist außerdem, dass Pflanzenwuchs und Formen der Wurzeln einander entsprechen. Ebenso sollten die Reifezeiten aufeinander abgestimmt sein.
Eingetragen am: Sonntag, 15. August 2010 | Kategorie: Gartengestaltung.