Zwar werden im Lebensmittelhandel die verschiedensten Marmeladen- und Konfitürensorten angeboten, doch selbst gemachte Konfitüre schmeckt vielen noch am besten. Von Vorteil ist, dass die im eigenen Garten geernteten Früchte auf diese Weise nutzbringend verarbeitet werden können. Aber auch diejenigen, die keinen Garten haben, können selbst Konfitüre herstellen, müssen allerdings dafür die Früchte auf Märkten oder in Geschäften kaufen.

Beim Einkochen von Konfitüre muss zwar einiges beachtet werden, doch ist die ganze Prozedur nicht besonders schwierig oder zeitaufwändig und gelingt meistens. Vorausgesetzt man arbeitet sauber und verwendet die richtigen Zutaten in der vorgeschriebenen Menge. Marmeladen- und Konfitürenrezepte findet man vor allem im Internet in großer Zahl. Ob Erdbeer- oder Johannisbeerkonfitüre oder auch Mehrfruchtkonfitüre – für jeden Geschmack sind die passenden Rezepte vorhanden.

Zum Einkochen werden neben den Zutaten wie gut gereinigten, reifen und völlig makellosen Früchten sowie Gelierzucker noch bestimmte Gerätschaften benötigt. Erforderlich sind ein großer Kochtopf sowie ein Schöpflöffel und natürlich Schraubgläser, in die die fertige Konfitüre abgefüllt wird. Vor ihrem Einsatz müssen die Gläser mit Heißwasser ausgespült und getrocknet werden. Die Früchte werden gewaschen, von Kernen und Steinen befreit und in kleine Stückchen geschnitten. Dann geht es ans Wiegen, um die Menge der Früchte genau auf die Gelierzuckermenge abzustimmen. Meist wird ein Verhältnis von 1:1 von Zucker und Früchten gewählt, das heißt auf ein Kilogramm Früchte kommt ein Kilopaket Gelierzucker.

Die relativ große Zuckermenge ist notwendig, damit die Konfitüre lange haltbar bleibt. Wer im Rahmen einer Ernährungsumstellung jedoch eine Konfitüre mit reduziertem Zuckeranteil benötigt, wird auch hier das passende Rezept finden. Diese Konfitüren sind weniger lange haltbar, es empfiehlt sich daher, sie nach Bedarf in kleinerer Menge zuzubereiten.

Ist die Konfitüre fertig gekocht, wird sie sofort in die vorbereiteten Gläser abgefüllt. Die Schraubgläser müssen dabei bis zum Rand gefüllt sein und gut verschlossen werden. Für circa zehn Minuten stellt man die befüllten Gläser dann auf den Kopf. Dadurch wird sichergestellt, dass die heiße Konfitüre auch Keime auf der Deckelinnenseite abtötet und das führt wiederum zu einer verlängerten Haltbarkeit.

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Eingetragen am: Sonntag, 15. August 2010 | Kategorie: Ernährung.