Mücken sind im Sommer ein echtes Problem, denn ihre Stiche verursachen Hautschwellungen und heftigen Juckreiz. Was kann man aber tun, um Mücken fernzuhalten oder sie wenigstens am Stechen zu hindern? Von chemischen Präparaten zum Mückenschutz halten zahlreiche Menschen nicht viel. Alternativ bieten sich Hausmittel an. Doch auch ätherische Öle aus Pfefferminz, Nelken und anderen Pflanzen sowie Zitronen oder Knoblauch richten oft nicht viel aus. Gestochen wird man trotzdem.
Ebenso sind spezielle Mückenabwehr-Produkte wie Elektroverdampfer, Mückenspiralen und Ähnliches nicht immer hilfreich. Häufig zeigen einfache Maßnahmen die besten Ergebnisse. Bei Aufenthalten im Freien in den Abendstunden trägt man am besten luftige, locker sitzende, aber dennoch lange Kleidung. Sind Körperpartien wie Arme, Beine und Füße (durch Socken) bedeckt, bietet das schon einen gewissen Schutz. Fliegengitter vor den Fenstern und vor den Türen machen es Mücken unmöglich, in Wohnräume einzudringen. So hält man wenigstens die Wohnung mückenfrei. Während der Nacht helfen auch engmaschige, das Bett gut umhüllende Moskitonetze. Weil die Netze leicht sind und sich darüber hinaus gut zusammenpacken und transportieren lassen, sind sie auch bestens zum Nächtigen im Freien geeignet. Der Schläfer ist mit ihnen vor Mückenstichen geschützt, allerdings nicht vor den surrenden Geräuschen, die die umherschwirrenden kleinen Plagegeister verursachen. Wer auf Töne empfindlich reagiert, findet vielleicht trotz des Moskitonetzes nicht viel Schlaf.
Mückenlotionen werden auf ungeschützte Körperpartien aufgetragen. Es gibt einige Mittel, die recht gut wirken, trotzdem aber nicht immer bedenkenlos verwendet werden sollten. Denn manche Präparate können die Schleimhäute reizen und sollten beispielsweise auch nicht auf empfindliche Haut, zum Beispiel infolge eines Sonnenbrands, verrieben werden.
Eingetragen am: Donnerstag, 02. September 2010 | Kategorie: Outdoor.