Die Motivation, ein Musikinstrument zu lernen, ist sehr unterschiedlich. Wenn man als Erwachsener sich dazu entschließt, hat man sich das meistens gut überlegt und weiß, dass nicht nur Lust und Zeit, sondern auch finanzielle Mittel für die Übungsstunden vonnöten sind. Für ein Kind steht am Anfang mehr der Spaß im Vordergrund. Das ist auch wichtig, denn ohne Spaß würde auch die Motivation bald verloren gehen. Es lohnt sich für die Kinder zunächst, Probestunden an einerMusikschule zu nehmen, weil sie am Anfang oftmals noch nicht wissen und auch nicht wissen können, welches Musikinstrument für sie am geeignetsten ist. Zur Selbstfindung bieten heute viele Musikschulen ein spezielles Instrumentenkarussell für Kinder an, wo die Kinder etwa vier Wochen in kleinen Gruppen an einem Instrument üben können, um danach zum nächsten Instrument zu wechseln. Auf diese Weise kann man innerhalb eines Jahres zwölf Musikinstrumente testen und sich sein Instrument aussuchen, an dem man danach festhalten möchte.

Zum Musikinstrument lernen bieten Musikschulen Gruppen- und Einzelunterricht an, wobei der Gruppenunterricht vom Preis her günstiger ist, auch kann man sich an anderen orientieren, um zu wissen wie weit man ist. Unterrichtet wird an den Musikschulen überwiegend durch diplomierte Musiker, die das jeweilige Instrument natürlich perfekt und professionell beherrschen. Ein weiterer Vorteil des Lernens an der Musikschule besteht darin, dass diese Schulen oftmals über Musikgruppen und kleine Orchester verfügen, so dass man auch das Zusammenspiel mit andern Instrumenten üben kann. Für das Proben zu Hause gibt es oft auch einen Leihservice.

Ein Musikinstrument lernen, sei es das Schlagzeug oder das Klavier kann man auch im Selbststudium, es ist eine Alternative, wenn man nicht gerade eine professionelle Musikerlaufbahn im Auge hat. Hierfür gehört allerdings viel Eigenmotivation und Selbstdisziplin, der Vorteil liegt natürlich im finanziellen Bereich.