Die Hypnose ist ein Zustand zwischen Wachsein und Schlaf, die hypnotisierte Person ist durch den Therapeuten in diesen veränderten Zustand einer tiefen körperlichen Entspannung gebracht worden. Es ist eine wohltuende Ruhe für Körper und Seele, weil Zeitgefühl und Umweltempfinden in der Zeit der Hypnose verloren gehen. Hypnose ist ein freiwilliger Vorgang, denn der Patient erreicht den hypnotisierten Zustand nur, wenn er sich auf den Therapeuten und vor allem auf dessen Worte einstellen kann, sie annimmt und ihnen folgt.
Der Ausgangspunkt jeder Hypnose ist das Gespräch mit dem Therapeuten, wo der Ablauf genau besprochen wird. Soll eine Hypnose erfolgreich sein, wird sich der Patient immer mehr auf die Stimme des Therapeuten konzentrieren und dabei die Umweltwahrnehmung immer weiter verdrängen. Er fällt in eine körperliche wie geistige Entspannungsphase und stößt damit die Tür zum Unterbewusstsein auf. Was der Patient nun hört, wird uneingeschränkt vom Unterbewusstsein aufgenommen, diese Empfänglichkeit für Suggestionen kann nun therapeutisch genutzt werden. In der angewandten Hypnose werden so negative Gewohnheiten mittels diesen Suggestionen einfach durch neue positive Signale ersetzt. Das klingt einfach, aber das ist es auch, denn ständig wiederholte Worte und Gedanken, die auf das Unterbewusstsein einwirken, lösen eine Bewusstseinswandlung aus. So können Raucher von ihrer Last genauso befreit werden wie Übergewichtige auf Abnehmen fixiert werden.
Weitere Anwendungsgebiete in der Heilhypnose findet man in der Geburtshilfe, bei Operationen und auch beim Zahnarzt. In der Psychotherapie, bei psychosomatischen Störungen und zur Reduzierung von Schmerzzuständen leistet eine Hypnose oftmals sogar mehr als viele Medikamente. Es können viele Konflikte im täglichen Leben erkannt und gelöst werden.
Eingetragen am: Donnerstag, 30. September 2010 | Kategorie: Behandlungsmethoden.