Lavendel wirkt mit seinen violetten Blüten und den lanzettartigen Blättern nicht nur als Beet- und Kübelpflanze im Garten oder auf der Terrasse vor allem als ideale Partnerpflanze für Rosen sehr attraktiv, er zeichnet sich durch viele weitere besondere Eigenschaften aus, so dass er vielfältig verwendet werden kann.
Die Blüten duften sehr stark, selbst noch im getrockneten Zustand. Darum ist die Nutzung von Lavendel als Duftpflanze auch heute noch üblich. Aus Lavendel wird Duftöl gewonnen, das in der Kosmetikindustrie sehr gefragt ist. Viele kosmetische Produkte wie zum Beispiel Seifen, Schaumbäder oder Körperlotionen enthalten Lavendelöl. Vor allem Lavendel im Badewasser wirkt beruhigend und entspannend und trägt zu einem verbesserten Wohlbefinden bei. Lavendelkissen erhöhen den Schlafkomfort. Sie haben aber noch eine andere Funktion: Denn Lavendelkissen im Kleiderschrank halten Motten von den Textilien fern und sorgen zudem für einen angenehmen Geruch der Wäsche.
Die Mittelmeerpflanze lässt sich auch in der Küche verwenden, zum Beispiel als Bestandteil von Kräuter- oder Teemischungen. Auf der Basis von Lavendel kann man außerdem selbst Kräuteressig herstellen. Dazu werden Lavendelblüten zusammen mit Weingeist in Weinessig angesetzt. Das Gemisch muss mehrere Tage lang ziehen, anschließend werden die Blüten entfernt. Lavendel-Kräuteressig dient auch als Hausmittel zur äußerlichen Anwendung bei rheumatischen Problemen. Sehr gefragt ist darüber hinaus ätherisches Öl, das aus Lavendel gewonnen wird. Es verbreitet in der Wohnung einen angenehmen Duft und reinigt die Luft.
Eingetragen am: Donnerstag, 02. September 2010 | Kategorie: Pflanzen.