In Gärten und Parks erfreut sich der Kirschlorbeer als Solitär- oder als Heckenpflanze großer Beliebtheit. Die immergrünen Ziergehölze verlieren auch im Winter ihre langen, lorbeerähnlichen Blätter nicht und bieten deshalb ganzjährigen Sichtschutz. Die Pflanze stammt aus Kleinasien, wird aber mittlerweile in ganz Europa kultiviert. Auch wenn die Lorbeerkirsche, wie die korrekte Bezeichnung für den Zierstrauch lautet, winterhart ist, können in unserem gemäßigten Klima Frostschäden entstehen. Das ist vor allem an solchen Standorten im Garten der Fall, die von der Wintersonne ganztägig beschienen werden und zudem noch starkem Wind ausgesetzt sind.
Für die Pflanzung einer Hecke aus Kirschlorbeer oder von einzeln stehenden Lorbeerkirschen eignen sich halbschattige, vor Zugluft geschützte Plätze im Garten. Einen recht guten Schutz vor Frostschäden bietet das Mulchen. Gemulcht wird im Wurzelbereich der Pflanzen, als Mulchmaterial empfiehlt sich Rasenschnitt. Da Lorbeerkirschen auch im Winter auf regelmäßige Wassergaben angewiesen sind, um Flüssigkeitsverluste zu kompensieren, sollten sie während der kalten Jahreszeit an frostfreien Tagen maßvoll gewässert werden. Im Spätsommer bzw. Frühherbst können Hobbygärtner ihren Kirschlorbeeren eine Portion Kalidünger gönnen. Der Dünger hat positiven Einfluss auf das Verholzen und den Flüssigkeitshaushalt der Hecken- und Solitärpflanzen und macht sie insgesamt robuster.
Für Solitäranpflanzungen eignen sich großwüchsige Lorbeerkirschsorten, die Höhen bis zu vier Metern erreichen können. Wer eine Kirschlorbeerhecke anpflanzen möchte, sollte sich nach winterharten, mittelgroßen Sorten umschauen, die sich bei einer Wuchshöhe von circa zwei Metern relativ gut pflegen lassen. Ein einmaliger Schnitt der Lorbeerkirschhecke reicht im Allgemeinen pro Jahr aus.
Eingetragen am: Donnerstag, 02. September 2010 | Kategorie: Pflanzen.