Grillen mit Holzkohle hat einen gewissen rustikalen Charme. Vor allem das typische Aroma, das das Grillgut auf dem Holzkohlegrill entfaltet, trägt dazu bei, dass viele immer noch auf traditionelle Weise grillen. Doch die Nachteile sind nicht von der Hand zu weisen: Beim Grillen wird jede Menge lästiger Qualm erzeugt. Es dauert lange, bis genügend Glut vorhanden ist und man mit dem Grillen starten kann. Außerdem müssen Holzkohle oder Grillbriketts regelmäßig nachgelegt werden und man muss mit einem Blasebalg oder anderem Grillzubehör dem Feuer einheizen.
Solcherlei Nachteile hat ein moderner Gasgrill nicht. Sofort nach dem Entzünden kann man den Grillvorgang starten. Die Temperatur ist nach Belieben regelbar, man kann mit einem Gasgrill sowohl direkt als auch indirekt grillen. Dadurch ist es möglich, ganz unterschiedliche Speisen lecker zuzubereiten. Umständliches Hantieren mit Holzkohle oder Grillbriketts entfällt, denn der Gasgrill wird mit Propan oder Butan aus der Flasche betrieben.
Beim Grillen selbst entsteht kaum Rauch. Weil keine Holzkohle verbrannt wird, kommt es auch nicht zur Asche- und Rußbildung. Dadurch lässt sich der Grill nach dem Gebrauch leichter und schneller säubern. Abzüge beim Geschmack des Grillguts muss man beim Gasgrill ebenfalls nicht machen. Fleisch, Fisch oder Gemüse schmecken ebenso lecker wie vom Holzkohlegrill. Wer möchte, kann das Grillgut zusätzlich noch aromatisieren. Dafür sind im Fachhandel entsprechende Produkte erhältlich. Zu bevorzugen sind Gasgrills mit Keramiksteinen. Es gibt auch Geräte mit Lavasteinen, die jedoch regelmäßig ausgetauscht werden müssen.
Eingetragen am: Donnerstag, 02. September 2010 | Kategorie: Grillen.