Brandmelder warnen Bewohner frühzeitig vor Feuer und sollten deshalb in jedem Haus und in jeder Wohnung vorhanden sein. Ein Rauchmelder für eine Wohnung reicht allerdings nicht aus. Für einen optimalen Schutz müssen Schlaf- und Kinderzimmer sowie auch Flure und Keller mit einem solchen Gerät ausgestattet werden.
Herkömmliche Rauchmelder können in Küchen oder Badezimmern, wo es zur verstärkten Bildung von Wasserdampf kommt, Fehlalarme auslösen. Dennoch sollte gerade die Küche mit einem Rauchwarnsystem ausgerüstet werden, denn häufig entstehen Brände in der Küche. Hersteller von Brandmeldern haben auch für diese Wohnbereiche spezielle Geräte entwickelt. So kann man in der Küche beispielsweise Rauchmelder mit Stummschaltung oder für Gasaustritt verwenden ebenso wie Wärmemelder. Kommt es durch die Entwicklung von Kochdämpfen zur Auslösung des Rauchalarms, besteht die Möglichkeit, den Brandmelder vorübergehend stumm zu schalten. Die Bewohner müssen das Gerät übrigens nicht selbst wieder aktivieren, denn die Stummschaltefunktion stellt sich nach einer bestimmten Zeit automatisch zurück.
Zu beachten ist, dass alle Rauchmelder spätestens nach zehn Jahren gegen neue Modelle ausgetauscht werden sollten. Dies dient dem Schutz der Familie und des Eigentums und ist daher Ernst zu nehmen. Batteriebetriebene Rauchmelder funktionieren nur dann einwandfrei, wenn funktionsfähige Batterien verwendet werden. Darum ist es sinnvoll, nicht am falschen Ende zu sparen und lieber auf die Bestückung mit billigen Standardbatterien zu verzichten. Geeigneter sind langlebige Lithiumbatterien. Sie müssen nicht alljährlich ausgetauscht werden, sondern halten oft bis zu zehn Jahre lang – entsprechen also der Einsatzdauer des Brandmelders.
Eingetragen am: Donnerstag, 02. September 2010 | Kategorie: Haustechnik.