Unter der Akupunktur versteht man eine Behandlungsmethode, die zu den ganzheitlichen Heilmethoden gehört. Das bedeutet, dass nicht die Krankheit selbst behandelt wird, sondern der Mensch, der auf Grund der Krankheit sich in seinem ansonsten geregelten Mechanismus gestört fühlt. Ihren Ursprung hat die Akupunktur in der chinesischen Medizin, die aber schon in einem breiten und immer noch zunehmenden Feld in Europa Fuß gefasst hat und von Ärzten, vor allem aber von Heilpraktikern angeboten wird.
Die Liste an Erkrankungen ist unermesslich lang, wo den davon betroffenen Personen mit einer Akupunktur geholfen wird. Sie reicht von Kopfschmerzen über Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Verspannungen, rheumatische Schmerzen und Hexenschuss bis zu Erkrankungen des Hals-Nasen-Ohren-Bereiches und des Magen-Darm-Traktes. Auch bei Nerven- und Kreislauf-Erkrankungen wird die Akupunktur zum Heilprozess eingesetzt. Die Akupunktur selbst wird mit Hilfe von Akupunkturnadeln durchgeführt, die ganz bestimmte Akupunkturpunkte auf dem menschlichen Körper durchstechen. Akupunkturpunkte liegen auf Meridianen, die die Körperoberfläche mit den inneren Organen in so einer Verbindung halten, dass das Stechen eine Beeinflussung im Innern bewirken und zwar an völlig anderen Stellen als eingestochen wurde. Diese Verbindungen sind dem Arzt bekannt und er weiß die Schmerz lindernde, Muskel entspannende und Durchblutung fördernde Wirkung exakt dort gezielt einzusetzen, wo es nötig ist.
Für eine saubere und sterile Akupunktur finden fast ausschließlich Einmalnadeln Verwendung, die nach einmaliger Nutzung sofort entsorgt werden. Das verhindert eine mögliche und folgenschwere bakterielle Infektion. Die Nadelspitzen sind häufig aus Edelstahl gearbeitet, bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass die Nadeln nach international gültigen Standards hergestellt sind und in einer sterilen Verpackung geliefert werden.
Eingetragen am: Donnerstag, 30. September 2010 | Kategorie: Naturheilkunde.