Die Diabetes oder Zuckerkrankheit ist in unseren Breitengraden leider zu einer sehr häufigen Krankheit geworden, was die Zahl der Diabetiker verdeutlicht. Es ist eine Stoffwechselkrankheit, deren richtige Behandlung eine genaue und vor allem ständige Kontrolle des Blutzuckergehaltes voraussetzt. Zur Messung dienen Blutzuckermessgeräte, die in ihrer Entwicklung inzwischen so weit konzipiert wurden, dass sie sehr schnell und zuverlässig messen und auch einfach zu bedienen sind.
Die Voraussetzung für eine Messung des Zuckergehaltes mit einem Blutzuckermessgerät ist die Abnahme eines Bluttropfens, der durch einen kleinen Stich in den Finger gewonnen wird. Der Bluttropfen wird auf einen Teststreifen aufgetragen und in einen Einschub am Messgerät gegeben. Das Blutzuckermessgerät wertet nun das Blut auf seinen Zuckergehalt hin aus, speichert das Resultat und liefert das Ergebnis auswertbar in Form einer Anzeige auf einem digitalen Display. Zusätzlich wird ähnlich werden wie bei einem Blutdruckmessgerät die gespeicherten Werte so protokolliert, dass sie beim nächsten Arztbesuch dem Arzt vorgelegt werden können, der dann auf Grund dieser Werte die weitere Behandlung festlegt.
Moderne Blutzuckermessgeräte zeigen auch noch den Ketonkörperwert an, Ketonkörper entstehen bei Insulinmangel und sind ein wichtiger Faktor für den Arzt bei der Behandlung von Diabetes wie der Diabetestherapie. Weitere Funktionen wie Testerinnerungen, Anzeige eines Durchschnittswertes und Möglichkeiten des Datentransfers mit einer Infrarot-Schnittstelle dienen zur Verbesserung des Bedienkomforts. Vor dem Kauf darf man sich ruhig Empfehlungen des Arztes einholen oder den führenden Herstellern vertrauen, zu denen Roche Diagnostics, ein forschungsorientiertes Unternehmen aus der Schweiz und die Bayer AG aus Deutschland gehören, die für exzellente Bedienfreundlichkeit und zuverlässige Qualität stehen.
Eingetragen am: Donnerstag, 30. September 2010 | Kategorie: Behandlungsmethoden.