Das Messen des Blutdrucks gehört zu einer häufig angewendeten Untersuchungsform mit dem großen Vorteil, dass diese Methode völlig Risiko frei ist und man doch erste Informationen über die Funktion von Herz und Kreislauf erhält und sich anschließende Behandlungsmethoden oder weitere, tiefgründigere Untersuchungen daraus ableiten lassen. Viele kennen die alt bewährte Methode noch, dass eine Manschette am Oberarm angelegt und aufgepumpt wird und anschließend der Arzt mit einem über der Arterie angesetzten Stethoskop beim Ablassen der Luft die Strömungsgeräusche abhört und dabei den Blutdruck feststellen kann und beispielsweise Bluthochdruck diagnostizieren kann.

Das Stethoskop kommt heute kaum noch zum Einsatz, heute wird nahezu ausschließlich elektronisch gemessen, man bedient sich modernen Messgeräten, die am Oberarm oder Handgelenk den Blutdruck messen und sofort automatisch anzeigen. Auf Grund der Tatsache, dass der Blutdruck schwankt und genauere Diagnosen nur bei mehreren Messungen zu verschiedenen Zeiten möglich sind, hat sich das Blutdruck messen und protokollieren zu Hause als sehr sinnvoll erwiesen. Die Ergebnisse bringt man dann einfach zum nächsten Arztbesuch mit.

Ein Blutdruckmessgerät sollte demnach also in keinem Haushalt fehlen. Wegen seiner Einfachheit empfiehlt sich für zu Hause ein Messgerät für das Handgelenk. Wichtig beim Kauf ist, dass sich die Manschette bequem und sicher anbringen lässt und der Blutdruckwert sich auch gut und deutlich ablesen lässt. Außerdem sollte in dem mit Batterie betriebenem Messgerät austauschbare Batterien verwendet werden, das heißt sie sollten im Handel auch erhältlich sein. Führende Hersteller wie Bosso und Beurer bieten auch inzwischen Blutdruckmessgeräte an, die automatisch mehrere Messungen hintereinander durchführen, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.