Referenzen sind ein wichtiger Bestandteil einer Präsentation oder einer Bewerbung, richtig eingesetzt können sich zu einem nicht unerheblichen Vorteil für den auf dem Prüfstand stehenden Bewerber erweisen. Referenzen kommen in zwei verschiedenen Formen zum Ausdruck, so können frühere Arbeitgeber oder andere renommierte Referenzgeber mit positiven Aussagen die vorgelegten Qualitäten und Zeugnisse untermauern. Hier spricht man von Empfehlungen über Dritte. Wenn man solche Referenzen verwendet, sollte man unbedingt darauf achten, dass die betreffenden Personen glaubwürdig sind, auch sollte man die Veröffentlichung mit ihnen ansprechen, denn ein potentieller Arbeitgeber scheut sich oftmals nicht, einen Referenzgeber Anzurufen um sich de Angeben mündlich bestätigen zu lassen.

Vor allem bei Selbstständigen und Freiberuflern werden Referenzen in Form von eigenen Arbeitsproben sowie der Benennung von Projekten oder beruflichen Stationen präsentiert, weil auch oftmals Arbeitszeugnisse nicht wirklich vorliegen, weil man in seinem bisherigen Leben zum großen Teil für sich selbst gearbeitet hat. Die eigenen Referenzen müssen natürlich fachlich kompetent untermauert sein und auch nachprüfbar gemacht werden, meistens weisen sie auf eine exakte Quellenangabe hin, wo derjenige auch mit seinem Namen auftaucht und autorisiert wird.

Was in anderen Ländern wie USA, Spanien oder Italien längst üblich ist, wird hierzulande noch von vielen unterschätzt, meist werden Referenzen von den Unternehmen gar nicht erwartet. Der Prozess der persönlichen Empfehlung ist aber letztlich ein logischer Schritt, um sich ein noch besseres Bild vom Bewerber machen zu können. Auch wenn es eine Eigenwerbung ist, es stellt schließlich eine Werbeform dar und Werbung liefert nun mal die besten und erfolgreichsten Argumente, um auf sich nachhaltig aufmerksam zu machen.