Anders als im Frühjahr und im Herbst fallen im Sommer nicht so anstrengende Arbeiten an. Dennoch muss der Hobbygärtner auch in der warmen Jahreszeit tätig werden, damit der Garten sein gepflegtes Aussehen bewahrt und die Pflanzen gesund bleiben. Der Rasen muss regelmäßig gemäht werden und hin und wieder Düngergaben erhalten. Unkraut gedeiht natürlich auch im Sommer. Das Jäten in den Beeten und Rabatten ist also eine Pflicht, der sich Gartenbesitzer auch im Sommer nicht entziehen können. Außerdem müssen verwelkte Blütenstände von Blühstauden und Kübelpflanzen regelmäßig entfernt werden, damit sich neue, farbenprächtige Blüten ausbilden können.

Die wichtigste Tätigkeit des Gärtners besteht im Sommer aber darin, dafür zu sorgen, dass seine Zier- und Nutzpflanzen mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden und nicht vertrocknen. Gegossen wird in den frühen Morgen- bzw. in den späten Abendstunden, wenn die Sonne nicht scheint.

Wer nicht ständig mit dem Gartenschlauch oder der Gießkanne hantieren möchte, kann auch über die Installation von speziellen Bewässerungssystemen nachdenken. Im Gartenfachhandel werden dazu unter anderem Rasensprenger angeboten, die große Flächen auf schonende Weise bewässern. Es gibt auch besondere Schläuche, in die Löcher gestanzt wurden, so dass aus diesen Löchern Wasser austritt und der Boden gleichmäßig befeuchtet wird. Solche Schlauchsysteme sind vor allem für empfindliche Pflanzen gut geeignet.