Viele Menschen leiden unter einer Depression, deren Ursachen bis heute noch nicht eindeutig geklärt werden konnten. Angenommen wird eine genetische Veranlagung, aber auch äußere Einflussfaktoren können zur Entstehung von Depressionen führen. Frauen sind verhältnismäßig häufig von der Erkrankung betroffen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass Männer in der Regel nicht so offen über Symptome wie Traurigkeit, mangelndes Selbstbewusstsein oder Stimmungsschwankungen sprechen und Depressionen bei Männern daher schwerer erkennbar sind als bei Frauen.

Dass Frauen heute verhältnismäßig oft unter Depressionen leiden, bringen viele mit der Lebenssituation der modernen Frau in Zusammenhang. Frauen sind berufstätig, gleichzeitig Hausfrauen und meist Mütter. Die tägliche Belastung ist hoch, an Anerkennung mangelt es jedoch häufig. Noch immer verdienen Frauen bei gleicher Tätigkeit weniger als Männer, ihnen bieten sich auch oft noch weniger gute Karrierechancen.

Neben sozialen Aspekten spielen außerdem körperliche Faktoren eine Rolle bei der Entstehung von Depressionen. Besonders anfällig, eine Depression zu bekommen, sind Frauen nach der Geburt ihrer Kinder – bedingt durch starke hormonelle Schwankungen. Hormonschwankungen sind auch die Ursache für das so genannte Prämenstruelle Syndrom. Hierbei handelt es sich um depressive Störungen, die direkt vor der Menstruation erscheinen.

Ist die Depression nur leicht ausgeprägt, können antidepressive Mittel auf pflanzlicher Basis wie Johanniskraut eingenommen werden. Bei mittelschweren und schweren Fällen verschreibt der behandelnde Arzt spezielle Medikamente, Antidepressiva. Auch eine Psychotherapie kann hilfreich sein ebenso wie körperliche Aktivität in Form von Sport, der stimmungsaufhellend wirkt.

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Eingetragen am: Dienstag, 28. September 2010 | Kategorie: Krankheiten.