Champignons sind allseits bekannte Speisepilze, von denen allein in Mitteleuropa ungefähr vierzig Arten existieren. Der berühmteste Vertreter ist der Wiesenchampignon, den man mit etwas Glück selbst sammeln kann. Aber nur Pilzkundige sollten Champignons sammeln, denn die weißen Pilze können mit den sehr giftigen Knollenblätterpilzen verwechselt werden.
Egerlinge oder Angerlinge, wie Champignons noch heißen, gibt es aber auch ganzjährig im Lebensmittelhandel. Diese Pilze werden eigens gezüchtet und sind in unterschiedlichen Qualitätsklassen erhältlich. Neben weißen werden auch braune Champignons verkauft. Aus der Plastikverpackung entnommen und kühl sowie luftig gelagert, halten die Pilze circa drei Tage lang, wobei braune Egerlinge sich durch eine bessere Haltbarkeit als weiße auszeichnen. Trotzdem empfiehlt es sich, die Champignons frisch zu verarbeiten.
Da sie kalorienarm sind, eignen sich die aromatischen Pilze auch für die abwechslungsreiche Kost beim Abnehmen. Man kann sie roh in Salaten verzehren, Champignonsuppen kochen, die Pilze entweder dünsten und grillen oder auch schmoren. Auch Eiergerichte, zum Beispiel Omelettes, werden durch die edlen Pilze verfeinert. Beim Putzen und Zubereiten von Champignons ist einiges zu beachten. So sollten die Pilze nur abgebürstet bzw. mit einem Tuch abgerieben und nicht abgewaschen werden. Denn beim Abwaschen nehmen sie ansonsten Wasser auf, wodurch viel von ihrem charakteristischen Geschmack verloren geht. Vor dem Kochen, Dünsten oder Braten muss das Stielende der Pilze abgeschnitten werden.
Eingetragen am: Dienstag, 28. September 2010 | Kategorie: Ernährung.